Wie vom Erdboden verschluckt

Millionen-Sponsorin ist plötzlich spurlos verschwunden

Große deutsche Reitturniere warten auf hohe sechsstellige Sponsorengelder für 2026. Doch Millionen-Sponsorin Sheikha Fatima ist nicht erreichbar.
André Wilding
17.09.2026, 09:12
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Mehrere große Reitturniere in Deutschland warten laut BILD seit Monaten auf vertraglich zugesagte Sponsorengelder für 2026. Insgesamt geht es um hohe sechsstellige Beträge. Gleichzeitig ist die Geldgeberin Sheikha Fatima Bint Hazza bin Zayed Al Nahyan offenbar nicht persönlich zu erreichen.

Ihr Gestüt Al Shiraaa trat als Namenssponsor bei bedeutenden Veranstaltungen auf. Dazu zählen das Hamburger Derby, das Turnier der Sieger in Münster und das Bundeschampionat in Warendorf, heißt es in dem Bericht.

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Zahlungen für 2026 fehlen

Warum die vereinbarten Gelder bisher nicht geflossen sind, ist unklar. Ebenso offen ist, weshalb kein direkter Kontakt mit der Sponsorin zustande kommt.

Der Betrieb ihres Gestüts Al Shiraaa läuft unterdessen weiter. Pferde des Gestüts nehmen weiterhin erfolgreich an internationalen Turnieren teil. Auch die deutsche Zentrale in Münster ist in Betrieb.

Kontakt über Botschaft gesucht

Dr. Dennis Peiler, Vorstandsvorsitzender von Pferdesport Deutschland und für das Turnier in Warendorf zuständig, bestätigt gegenüber der BILD die ausstehenden Zahlungen:

"Die vereinbarten Zahlungen für 2026 sind bislang nicht eingegangen. Wir haben den jüngsten Staatsbesuch von Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan in Deutschland zum Anlass genommen, über verschiedene Wege den Kontakt zu ihr zu suchen. Dabei haben wir auch die Botschaft eingeschaltet. Leider konnten wir sie bisher noch nicht persönlich erreichen."

Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, der Herrscher von Abu Dhabi, ist der Onkel von Sheikha Fatima und war vergangene Woche zu einem Staatsbesuch in Berlin.

Weshalb die Sponsorin derzeit nicht persönlich erreichbar ist und warum die vereinbarten Zahlungen noch ausstehen, bleibt offen.

wil,17.09.2026, 09:12