Saudi-Arabiens wichtige Ost-West-Pipeline ist nach einem Drohnenangriff offenbar stärker beschädigt als bislang bekannt. Zwei Pumpstationen wurden bei der Attacke in der vergangenen Woche getroffen. Wann die Schäden behoben sein werden, ist noch offen.
Das berichteten drei Insider aus der Öl- und Sicherheitsbranche. Die Regierung in Riad hatte bislang keine näheren Angaben zum Ausmaß der Schäden oder zur Dauer der Reparatur gemacht.
Die rund 1.200 Kilometer lange Pipeline wird vom staatlichen Ölkonzern Saudi Aramco betrieben und führt quer durch die Arabische Halbinsel. Insgesamt verfügt sie über elf Pumpstationen und zwei Druckentlastungsstationen.
Wegen des Iran-Krieges und der weitgehend gesperrten Straße von Hormus kommt der Verbindung derzeit eine besonders wichtige Rolle zu. Sie dient als Hauptroute für Öl aus dem Nahen Osten.
Nach Angaben Saudi-Arabiens erfolgte der Drohnenangriff aus dem Irak. Die Attacke zwang das Land am Freitag dazu, die Pipeline vorübergehend stillzulegen.
Wie lange die Reparatur der beiden beschädigten Pumpstationen dauern wird, ist derzeit unklar.