Mini-Drohne geht erst nach 18 Kilometern die Puste aus

DJI Mini 3 Pro
DJI Mini 3 ProDJI
DJI hat mit der Mini 3 Pro seinen neuesten Drohnen-Winzling vorgestellt. Das Fliegengewicht spielt alle Stückerln, wiegt dabei aber nur 249 Gramm.

Drohnen-Pionier DJI peppt seine Mini-Serie um ein Pro-Modell auf. Die DJI Mini 3 Pro bringt wie der Vorgänger nur 249 Gramm auf die Waage. Das faltbare Leichtgewicht kann damit auch in Österreich ohne Drohnenführerschein geflogen werden. Weil das Modell aber eine Kamera besitzt, kommt man um eine Registrierung bei der Austro Control und eine Versicherung nicht herum.

Kamera lässt sich um 90 Grad drehen

Technisch hat die neue Mini deutlich mehr drauf als ihre Vorgängerin. Konkret kann die Kamera nun endlich 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde filmen. Bei HDR-Videos sinkt die Bildrate allerdings wieder auf 30 Aufnahmen pro Sekunde. Fotos knipst die Mini mit 48 Megapixel. Was viele freuen wird: Die Kamera lässt sich um 90 Grad drehen, damit sie vertikale Aufnahmen etwa für Instagram, TikTok und Co. liefern kann.

Erstmals Hinterniserkennung in Mini-Serie

Die DJI Mini 3 Pro verfügt zudem über eine Hinderniserkennung in drei Richtungen mit Sichtsensoren vorne, hinten und unten – eine Premiere bei der Mini-Serie. Diese Sensoren ermöglichen auch das erweiterte "Assistenzsystem für Pilotinnen und Piloten", das Hindernisse automatisch erkennt und einen sicheren Weg um sie herum findet. Darüber hinaus ermöglichen diese Sensoren auch alle Funktionen von FocusTrack. Das Feature erlaubt es, ein Motiv auszuwählen und auf einer sicheren, von der Drohne automatisch gewählten Flugroute verfolgen zu lassen.

Auch in Sachen Flugeigenschaften hat DJI an den Schrauben gedreht. Das Fliegengewicht kann sich pro Akku-Ladung nun bis zu 34 Minuten in der Luft halten. Die Flugentfernung gibt der Hersteller mit bis zu 18 Kilometern an. Zusätzlich will DJI eine Version mit größerem Akku herausbringen, der die maximale Flugzeit auf 47 Minuten verlängert. Mehr Details dazu hat DJI allerdings noch nicht verraten.

Basismodell kostet 739 Euro

Und was kostet der Spaß? Das Basismodell der Mini 3 Pro ohne Fernsteuerung geht für 739 Euro weg, mit Controller legte man 829 Euro hin. Daneben bietet DJI eine Variante mit einer Profi-Fernsteuerung an. Die DJI Fly App ist hier bereits integriert, ebenso wie ein 5,5 Zoll großes HD-Display. Dafür muss man unterm Strich 999 Euro hinblättern. Als Zubehör ist zudem ein Fly More Set mit zwei Ersatz-Akkus, Ladestation, Datenkabel, Umhängetaschen und Schrauben erhältlich. Dafür will DJI noch einmal 189 Euro.

Die angeführten Varianten können ab sofort etwa bei DJI bestellt werden. Mit der Auslieferung erster Drohnen soll am 17. Mai begonnen werden.

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