Gegen 15 Uhr wurde eine Streife in Aspach (Bez. Braunau) auf den, so die Exekutive, "leistungsstarken Pkw mit einem amtsbekannten Kennzeichen" aufmerksam. Die Beamten folgten dem Fahrer und forderten ihn mit Blaulicht, Folgetonhorn und Lichtzeichen zum Anhalten auf.
Der Verdächtige ließ sich davon aber nicht beeindrucken, sondern stieg aufs Gas. Dann raste er mit mehr als 100 km/h durchs Siedlungsgebiet und versuchte zu flüchten. Die Polizisten verfolgten ihn.
Nach rund zehn Kilometern war in einer Sackgasse Schluss: Der Verkehrsrowdy wurde gestoppt. Er sprang aus dem Auto und rannte durch mehrere Gärten.
Bei einem Einfamilienhaus konnten ihn seine Verfolger schließlich stellen. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Geflüchteten um einen 18-Jährigen.
Er wurde festgenommen und nach Abschluss der Erhebungen wieder auf freien Fuß gesetzt. Jetzt hagelt es gleich mehrere Anzeigen: wegen des Verdachts der Gefährdung der körperlichen Sicherheit, des unbefugten Gebrauchs von Fahrzeugen, nach dem Suchtmittelgesetz und verschiedener Verkehrsdelikte.