Der Tod von Shikako bewegt derzeit die Manga-Welt. Der Zeichner von "Manchuria Opium Squad" starb bereits am 8. November 2025 im Alter von nur 37 Jahren. Nun rückt durch die Fortsetzung seines Mangas auch seine persönliche Geschichte wieder in den Fokus.
Wie japanische Medien berichten, wurde bei Shikako bereits 2019 ein malignes Aderhautmelanom festgestellt. Dabei handelt es sich um eine seltene Krebserkrankung des Auges.
Besonders bemerkenswert: Sein größter Erfolg begann erst danach.
2020 startete gemeinsam mit Autor Tsukasa Monma der Manga "Manchuria Opium Squad". Shikako war für die Zeichnungen verantwortlich. Die Serie entwickelte sich zum Erfolg und erreichte eine Auflage von mehreren Millionen Exemplaren.
Zuvor hatte Shikako unter anderem als Assistent an "Kingdom" gearbeitet – einem der erfolgreichsten Manga Japans.
Bis kurz vor seinem Tod zeichnete er weiter an "Manchuria Opium Squad". Von seinem letzten geplanten Kapitel konnte Shikako noch elf von ursprünglich 16 vorgesehenen Seiten selbst fertigstellen.
Shikako hatte sich bereits zu Lebzeiten Gedanken darüber gemacht, was im Fall seines Todes mit der Serie passieren sollte. Sein Wunsch: Ein anderer Zeichner sollte übernehmen und die Geschichte fortsetzen.
Genau das passiert nun. Mit Tsurushima, den Shikako aus seiner Zeit im Umfeld von "Kingdom" kannte, wurde ein Nachfolger gefunden.
Damit geht "Manchuria Opium Squad" auch nach dem Tod seines Zeichners weiter. Zusätzlich wurde mittlerweile sogar eine Anime-Adaption angekündigt.