Beton sticht in See

Mit Beton-Riesenrad – Wiener Studenten triumphieren

Mit einem schwimmenden Wiener Riesenrad aus Beton holten Studenten der Hochschule Campus Wien in Deutschland auf Anhieb den ersten Platz.
Wien Heute
24.06.2026, 12:00
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Wer glaubt, Beton könne nicht schwimmen, wurde in Brandenburg an der Havel eines Besseren belehrt. Das Vienna Canucrete Team der Hochschule Campus Wien sorgte bei der Deutschen Betonkanuregatta für einen echten Hingucker – und für den Sieg.

Mit 3D-Betondrucktechnik gefertigt

Bei ihrer ersten Teilnahme gewann die Wiener Mannschaft gleich die "Offene Klasse". Das Erfolgsprojekt: eine schwimmende Nachbildung des Wiener Riesenrads aus Beton. Das spektakuläre Gefährt brachte insgesamt rund 480 Kilogramm auf die Waage und wurde mithilfe moderner 3D-Betondrucktechnik gefertigt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Riesenrad wiegt 130 Kilo

Das Herzstück war ein 2,45 Meter großes Riesenrad aus Beton mit einem Gewicht von rund 130 Kilogramm. Die Konstruktion musste direkt im Wasser zusammengebaut werden.

"Die größte Herausforderung war das gleichmäßige Spannen der Speichen. Dabei musste verhindert werden, dass der Beton unter den Zugkräften an kritischen Stellen reißt oder abplatzt", erklärt das Vienna Canucrete Team.

Das Studierendenteam "Canucrete" der Hochschule Campus Wien mit Betonkanu an der Alten Donau.
Hochschule Campus Wien/Schedl

Auch mit ihrem Rennkanu "LitzenFlitzer" sorgten die Wiener für Aufsehen. Dort kam erstmals eine spezielle Vorspanntechnik mit Basaltlitzen zum Einsatz, die sonst vor allem bei großen Brücken verwendet wird.

Uni-Rektor ist sehr stolz

Rektor Heimo Sandtner zeigte sich begeistert: "Dass eine Idee, die vor zehn Jahren entstanden ist, heute mit einem so engagierten und kompetenten Team zum Sieg bei der Deutschen Betonkanuregatta führt, erfüllt mich mit großer Freude. Der erste Platz in der Offenen Klasse zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Kreativität, technische Exzellenz und Teamgeist zusammenkommen."

{title && {title} } red, {title && {title} } 24.06.2026, 12:00
Jetzt E-Paper lesen