1.450 Euro futsch

Mit Blüten gezahlt! Handy-Deal geht völlig schief

Ein Wiener wollte sein neues iPhone 18 auf Willhaben verkaufen. Beim vereinbarten Treffen in Wien kam es dann zu einer bösen Überraschung.
Maxim Zdziarski
06.10.2026, 16:27
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"Heute"-Leser Aleks (Name von der Redaktion geändert*) Wiener hatte bei seinem Handyanbieter seinen Vertrag verlängert und im Zuge dessen ein neues iPhone 18 erhalten. Dafür sollte er ein Jahr lang monatlich 20 Euro für das Gerät sowie 84 Euro für den Tarif bezahlen.

Kaum war das Handy zu Hause angekommen, stellte er es auf Willhaben zum Verkauf. Seine Forderung: 1.550 Euro. Noch am selben Tag meldete sich ein Interessent. Nach kurzer Verhandlung einigten sich die beiden schließlich auf 1.450 Euro für das neue Gerät. Der reguläre Verkaufspreis des iPhones lag laut dem Wiener bei rund 1.600 Euro.

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Käufer flüchtet plötzlich

Am nächsten Tag trafen sich die beiden in der Magdeburgerstraße in der Donaustadt. Der Interessent überprüfte zunächst die IMEI-Nummer des iPhones (IMEI des gestohlenen Geräts: 358302**1904). Danach übergab er dem Wiener ein Kuvert mit dem vereinbarten Geld.

Doch als der "Heute"-Leser hineingriff, kam ihm sofort etwas komisch vor, die Scheine fühlten sich nicht echt an. "Als ich nach oben blickte, war der Mann bereits auf der Flucht, etwa sieben Meter vor mir." Der Wiener nahm sofort die Verfolgung auf. Der Unbekannte lief über eine Wiese in Richtung Donaustadtstraße – doch der Verkäufer konnte ihn nicht mehr einholen.

Polizei ermittelt

Der Verdächtige soll etwa 1,75 Meter groß und relativ jung gewesen sein. Laut Beschreibung hatte er dunkle Haut, einen grauen Polyester-Trainingsanzug und einen leichten Oberlippenflaum. Das Handy ist weg, bezahlt wurde mit wertlosen Blüten. Nun ermittelt die Polizei. Der Wiener möchte mit seinem Fall vor allem andere Willhaben-Verkäufer warnen.

zdz,06.10.2026, 16:27