Garten für Faule

Mit diesen 20 Tipps hast du im Garten keine Arbeit mehr

Lieber entspannen statt jäten? Mit diesen 20 einfachen Tipps wird dein Garten fast zum Selbstläufer – und du genießt mehr Freizeit im Grünen.
Heute Life
06.07.2026, 15:19
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Der Garten sollte ein Ort zum Abschalten sein – doch für viele wird er schnell zur Dauerbaustelle. Rasen mähen, Unkraut zupfen, gießen, schneiden: Die Arbeit nimmt oft kein Ende. Dabei geht es auch anders. Mit der richtigen Planung und ein paar cleveren Kniffen lässt sich der Pflegeaufwand deutlich reduzieren.

Weniger schuften, mehr genießen

Ganz ohne Arbeit geht es zwar nicht. Wer seinen Garten aber geschickt anlegt, spart sich später viele Stunden Mühe. Das beginnt schon bei der Auswahl der Pflanzen.

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1
Standort prüfen:
Wähle nur Pflanzen, die zu Boden, Licht und Klima passen. Das spart Pflege und verhindert Ausfälle.
2
Auf Stauden setzen:
Mehrjährige Stauden kommen jedes Jahr von selbst wieder und werden oft sogar üppiger.
3
Bodendecker pflanzen:
Storchschnabel, Immergrün oder Walderdbeeren bilden dichte Teppiche und halten Unkraut in Schach.
4
Langsam wachsende Gehölze wählen:
Kugel-Robinie, Stechpalme oder japanischer Ahorn müssen deutlich seltener geschnitten werden.
5
Heimische Pflanzen bevorzugen:
Sie sind an das Klima angepasst, widerstandsfähiger und brauchen weniger Pflege.
6
Mehrjährige Nutzpflanzen anbauen:
Rhabarber, Topinambur, Etagenzwiebeln, Schnittknoblauch oder winterharter Portulak liefern jahrelang Erträge.
7
Blumenwiese statt Rasen:
Eine Wildblumenwiese muss nur ein- bis zweimal jährlich gemäht werden und lockt Bienen und Schmetterlinge an.
8
Pflegeleichte Hecke wählen:
Wildobsthecken oder Rankpflanzen wie Efeu ersparen häufigen Formschnitt.
9
Mulchen
Eine Schicht aus Rindenmulch, Laub oder Rasenschnitt hält Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut.
10
Hochbeete nutzen:
Sie schonen den Rücken, erwärmen sich schneller und machen Schnecken das Leben schwer.
11
Nützlinge fördern:
Insektenhotels, Vogeltränken und Totholzhaufen locken Marienkäfer, Igel und andere natürliche Schädlingsbekämpfer an.
12
Benjeshecke anlegen:
Ast- und Strauchschnitt einfach aufschichten – das spart Entsorgungskosten und schafft Lebensraum für Tiere.
13
Kompost ohne Umsetzen:
Eine längliche Kompostmiete funktioniert nahezu von selbst und liefert laufend frischen Humus.
14
Pflanzen in Gruppen setzen:
So schließen sich Beete schneller, sehen voller aus und lassen Unkraut kaum Platz.
15
Automatische Bewässerung installieren:
Tropfschläuche mit Zeitschaltuhr oder App übernehmen das Gießen zuverlässig und wassersparend.
16
Akku-Gartengeräte verwenden:
Sie sind leise, kabellos und sofort einsatzbereit.
17
Pflegeleichte Wege anlegen:
Rindenmulch oder Trittsteine sind einfacher zu pflegen als aufwendige Pflasterflächen.
18
Mini-Teich statt großer Wasseranlage:
Ein eingegrabener Tontopf oder Mörtelkübel kommt oft ganz ohne Pumpe aus und lockt Libellen und Molche an.
19
Wildkräuter nutzen:
Giersch oder Brennnesseln landen nicht auf dem Kompost, sondern können zu Pesto oder Tee verarbeitet werden.
20
Weniger Töpfe aufstellen:
Kübelpflanzen brauchen besonders viel Wasser und Dünger – weniger davon bedeutet automatisch weniger Arbeit.

Der Urlaubs-Trick für sorgenfreie Ferien

Wer im Sommer zudem beruhigt verreisen möchte, setzt auf sogenannte Ollas. Dabei handelt es sich um unglasierte Tontöpfe, die bis zum Hals im Beet eingegraben und mit Wasser gefüllt werden. Über die porösen Wände gelangt die Feuchtigkeit langsam direkt zu den Wurzeln. Das spart Wasser, versorgt Pflanzen tagelang zuverlässig und macht sogar einen längeren Urlaub ohne tägliches Gießen möglich.

{title && {title} } red, {title && {title} } 06.07.2026, 15:19
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