Gefälschte Lohnzettel

Mit dreisten Fakes – HiPP-Verdächtiger lebte im Luxus

Luxuswohnung, Grundstück mit Seeblick: Neue Details zum mutmaßlichen HiPP-Täter zeigen, wie der Ex-Manager seinen Lebensstil finanziert haben soll.
Österreich Heute
12.05.2026, 22:41
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Nur wenige Tage vor der nächsten Haftprüfung kommen neue brisante Details über den 39-Jährigen ans Licht. Der ehemalige HiPP-Manager soll nicht nur eine Eigentumswohnung in St. Gilgen (Salzburg) besitzen, sondern sich kurz vor seiner Festnahme auch noch ein Grundstück mit Blick auf den Wolfgangsee um rund 600.000 Euro gekauft haben.

Dazu sollen luxuriöse Reisen, ein Range Rover und teure Markenkleidung gekommen sein. Finanziert worden sein dürfte vieles davon über Kredite.

Nachweise auf Dienstcomputer entdeckt

Besonders brisant: Laut einem Bericht der "Kronen Zeitung" soll der dreifache Familienvater dafür Gehaltsnachweise manipuliert haben. Auf seinem Dienstcomputer sollen gefälschte Lohnzettel entdeckt worden sein. Demnach habe er sein tatsächliches Nettoeinkommen von rund 3.500 Euro auf mehr als 10.000 Euro erhöht dargestellt.

Mit diesen Unterlagen soll er bei einer slowakischen Bank einen weiteren Kredit in Höhe von 900.000 Euro erhalten haben.

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Anwalt beteuert Unschuld

Sein Anwalt hält dennoch an der Unschuld des 39-Jährigen fest. "Ich bin nach wie vor von der Unschuld meines Mandanten überzeugt. Warum nur sollte er so etwas tun bei seinen Vermögensverhältnissen?", sagt Verteidiger Manfred Arbacher-Stöger laut der "Kronen Zeitung".

Die Staatsanwaltschaft geht hingegen davon aus, dass der Ex-Manager trotz seines Luxuslebens versucht haben soll, seinen ehemaligen Arbeitgeber zu erpressen. Er steht im Verdacht, Babybrei mit Rattengift versetzt und eine Millionenforderung an das Unternehmen geschickt zu haben. Ermittler werfen ihm vor, zwei Millionen Euro in Kryptowährung verlangt zu haben. Die Unschuldsvermutung gilt.

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