Bei einer Kontrolle in einem ICE nach der Einreise aus Österreich haben Fahnder der Bundespolizei Passau einen mutmaßlichen Urkundenfälscher erwischt. Der 37-jährige Mann wurde Dienstagfrüh gegen 8.30 Uhr am Bahnhof Passau überprüft, wie die Polizei nun berichtete.
Der Reisende zeigte den Beamten eine belgische Identitätskarte. Bei der genauen Kontrolle stellten die Polizisten jedoch fest, dass das Dokument gefälscht war. Weitere Ausweispapiere, die ihn zur Einreise nach Deutschland berechtigt hätten, konnte der Mann nicht vorweisen.
Laut Bundespolizei gab der Festgenommene an, türkischer Staatsbürger zu sein. Gegen ihn wurde daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet. Außerdem wird ihm die unerlaubte Einreise nach Deutschland vorgeworfen.
Urkundenfälschung zählt in Deutschland zu den Straftaten und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden. Wer bei der Einreise gefälschte Ausweisdokumente verwendet, muss zudem mit weiteren straf- und fremdenrechtlichen Konsequenzen rechnen.
Nach Angaben der Bundespolizei ist vorgesehen, den Mann in sein Heimatland zurückzuschicken. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zur Herkunft des gefälschten Dokuments laufen.