Ralf Rangnick gehört weiterhin zu den besser bezahlten Nationaltrainern der Welt. Der ÖFB-Teamchef soll in Österreich ein Jahresgehalt von rund zwei Millionen Euro beziehen. Im internationalen Vergleich liegt der 68-Jährige damit allerdings deutlich hinter den absoluten Topverdienern.
An der Spitze steht Brasiliens Teamchef Carlo Ancelotti. Der Italiener soll bei der "Selecao" rund zehn Millionen Euro pro Jahr kassieren. Für seinen Job in Brasilien verließ der 67-Jährige im Mai 2025 Real Madrid vorzeitig, wo er zuvor bis zu elf Millionen Euro verdient haben soll.
Auf Rangnick folgt mit Blick nach Deutschland ein deutlich größerer Gehaltssprung. Jürgen Klopp soll als neuer Bundestrainer rund sieben Millionen Euro jährlich verdienen und damit der bestbezahlte DFB-Teamchef der Geschichte sein. Dennoch musste auch der 59-Jährige finanzielle Abstriche machen: In seiner vorherigen Funktion bei Red Bull soll Klopp rund zwölf Millionen Euro pro Jahr erhalten haben.
Das Gehaltsranking der Nationaltrainer:
1. Carlo Ancelotti / Brasilien / 10 Mio. Euro
2. Jürgen Klopp / Deutschland / 7 Mio. Euro
3. Mauricio Pochettino / USA / 6,8 Mio. Euro
4. Thomas Tuchel / England / 6 Mio. Euro
5. Luis de la Fuente / Spanien / 5 Mio. Euro
6. Jorge Jesus / Portugal / 4 Mio. Euro
7. Zinedine Zidane / Frankreich / 3,6 Mio. Euro
8. Xavi / Holland / 3 Mio. Euro
9. Lionel Scaloni / Argentinien / 2,3 Mio. Euro
10. Ralf Rangnick / Österreich / 2 Mio. Euro
Ebenfalls deutlich vor Rangnick liegen laut dem Bericht USA-Teamchef Mauricio Pochettino mit 6,8 Millionen Euro, Englands Thomas Tuchel mit sechs Millionen sowie Spaniens Weltmeister-Trainer Luis de la Fuente mit fünf Millionen Euro Jahresgehalt.
Auch Portugal greift für Jorge Jesus tief in die Tasche. Der 72-Jährige soll vier Millionen Euro verdienen. Frankreichs Zinédine Zidane kommt demnach auf 3,6 Millionen Euro, während Argentiniens Weltmeister-Coach Lionel Scaloni mit rund 2,3 Millionen Euro nur knapp über Rangnick liegt.
Damit kommt der ÖFB-Teamchef laut den kolportierten Zahlen auf rund zwei Millionen Euro pro Jahr. Rangnick befindet sich damit zwar hinter den Trainern der großen Fußballnationen, gehört im internationalen Vergleich aber weiterhin zu den prominenteren Nationaltrainern.
Für den ÖFB ist Rangnick seit 2022 als Teamchef tätig. Nach der Weltmeisterschaft 2026 leitete der Deutsche einen Umbruch im Nationalteam ein und startete mit Österreich erfolgreich in die neue Nations-League-Saison.