Die Insolvenzwelle rollt auch weiterhin über ganz Österreich. Betroffen ist diesmal das Taxiunternehmen Abay KG. Taxifirmen haben es derzeit nicht leicht, nicht zuletzt aufgrund der steigenden Spritpreise. Die Abay KG ist nun in die Insolvenz geschlittert.
Über das Taxiunternehmen Abay KG mit Sitz in der Andechsstraße in Innsbruck ist nun also ein Konkursverfahren eröffnet worden. Das zuständige Landesgericht Innsbruck hat das Verfahren am 31. März 2026 nach einem Antrag eines Gläubigers eingeleitet, wie der AKV (Alpenländischer Kreditorenverband) berichtet.
Laut Verfahrensunterlagen verfügt das Unternehmen über einen Dienstnehmer. Unbeschränkt haftender Gesellschafter ist Abay Mehmet Nasir, Kommanditist ist Abay Sibgatullah.
Derzeit wird im Rahmen des Insolvenzverfahrens das vorhandene Vermögen der Firma inventarisiert und geschätzt. Erst danach kann beurteilt werden, wie hoch die Chancen der Gläubiger sind, einen Teil ihrer Forderungen zurückzuerhalten.
Auch die Ursachen der Insolvenz sowie die aktuellen Vermögensverhältnisse müssen laut Verfahrensstand erst überprüft werden.
Gläubiger haben die Möglichkeit, ihre Forderungen beim Gericht anzumelden. Die Anmeldefrist endet am 18. Mai 2026.
Die erste wichtige Tagsatzung – darunter Berichts- und Prüfungstagsatzung sowie Gläubigerversammlung – ist für den 1. Juni 2026 um 9 Uhr angesetzt.