In Sri Lanka herrscht große Dürre. In der Hoffnung auf göttlichen Beistand hat das Militär buddhistische Mönche über die betroffenen Gebiete geflogen.
Die drei Mönche, in safranfarbene Gewänder gehüllt, beteten während des Fluges zu den Göttern, dass die Trockenheit endlich ein Ende nimmt. Die Luftwaffe teilte am Sonntag mit, dass Besatzungsmitglieder gleichzeitig heiliges Wasser aus Plastikflaschen über das Land versprühten.
"Während die Nation wegen Trockenheit in Bedrängnis ist, steigt das Flugzeug in einem symbolischen Akt des Mitgefühls auf", erklärte die Luftwaffe im Internet. Laut Wetterdienst droht dem südasiatischen Inselstaat wegen des Klimaphänomens El Niño in den nächsten Monaten eine schwere Dürre in manchen Regionen.
Danach könnte es zu sintflutartigen Regenfällen kommen, bevor wieder eine Trockenperiode beginnt. Schon jetzt sind etliche Bereiche des größten Wildschutzgebiets im Land wegen der Dürre gesperrt.
Die Stauseen sind nur zur Hälfte gefüllt. El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen, bei dem sich die Wasseroberfläche im Pazifik erwärmt.
Das wirkt sich weltweit auf Wind, Luftdruck und Regen aus und erhöht das Risiko für Wetterextreme. Der vom Menschen verursachte Klimawandel kann die Folgen von El Niño noch verschärfen.