Neue Wende nach Bluttat

Mord an Wiener (29) – U-Haft für Taekwondo-Kämpfer

Nach der tödlichen Bluttat in Langenzersdorf sitzt der geständige 18-Jährige nun in U-Haft. Als mögliches Motiv gilt Hass auf Homosexuelle.
Österreich Heute
08.08.2026, 14:44
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Neue Entwicklung nach der tödlichen Gewalttat in Langenzersdorf (NÖ): Über den 18-Jährigen, der einen 29-jährigen Wiener getötet haben soll, wurde am Samstag die Untersuchungshaft verhängt.

Das bestätigte laut ORF Gerichtssprecherin Barbara Michalek. Der junge Mann hatte laut Polizei zuvor gestanden, den 29-Jährigen umgebracht zu haben.

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Der 18-Jährige dürfte der sogenannten "Pedo-Hunter"-Szene angehören. Diese unterstellt überwiegend Homosexuellen fälschlicherweise Pädophilie und übt Gewalt gegen sie aus. Das Motiv für die Tat dürfte Hass auf Homosexuelle gewesen sein.

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Treffen über Social Media vereinbart

Der 18-Jährige aus dem Bezirk Korneuburg hatte den Wiener über eine Social-Media-Plattform kontaktiert, so bisherige Erkenntnisse. In der Nacht auf Donnerstag trafen sich die beiden in einem Einfamilienhaus in Langenzersdorf.

Der Eigentümer war auf Urlaub und hatte die Familie des 18-Jährigen gebeten, während seiner Abwesenheit auf das Haus aufzupassen.

Bei dem Treffen soll der 18-Jährige schließlich "massive Gewalt gegen den Kopf- und Halsbereich" des 29-Jährigen ausgeübt und ihn tödlich verletzt haben.

Angehöriger alarmierte Polizei

Nach der Tat verständigte der 18-Jährige einen Angehörigen. Dieser alarmierte gegen 6.30 Uhr die Polizei. Die Beamten fanden den 29-Jährigen tot im Haus.

Der Verdächtige wurde festgenommen und in die Justizanstalt Korneuburg gebracht.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 08.08.2026, 14:46, 08.08.2026, 14:44
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