Attacke in Garsten

Mordalarm! Toter Häftling nach Streit in Gefängniszelle

Ein Streit unter Häftlingen endete in Garsten tödlich, es herrscht wieder Mordalarm. Das Landeskriminalamt ermittelt, die Tatwaffe ist noch unklar.
Newsdesk Heute
14.09.2026, 19:33
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In der Justizanstalt Garsten in Oberösterreich ist am Montag ein Häftling ums Leben gekommen. Gegen 15.30 Uhr kam es im Forensisch-therapeutischen Zentrum zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Insassen, berichtet die "Krone". Dabei wurde ein 40-jähriger Österreicher tödlich verletzt. Sein 63-jähriger Kontrahent ist Tunesier.

Die Staatsanwaltschaft Steyr bestätigte am Montagabend laut Bericht, dass wegen des Todesfalls ermittelt wird. Auch das Landeskriminalamt wurde eingeschaltet. Die Ermittler müssen nun klären, wie genau es zu der tödlichen Auseinandersetzung kam und wodurch der 58-Jährige ums Leben kam.

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Welche Waffe bei dem Angriff verwendet wurde, ist derzeit noch nicht geklärt. Nach den bisherigen Informationen dürfte es sich um einen Gegenstand gehandelt haben, der einem Messer ähnlich war. Die Ermittlungen laufen.

Serie von Tötungsdelikten in Haftanstalten

Der tödliche Vorfall reiht sich in eine Serie von Tötungsdelikten in österreichischen Haftanstalten ein. Erst am 1. September war in der Justizanstalt Klagenfurt ein 19-jähriger Häftling tot in einer Zelle gefunden worden. Damals geriet sein 17-jähriger Zellengenosse unter Verdacht.

Laut den damaligen Ermittlungen soll es zwischen den beiden Jugendlichen bereits zuvor wiederholt Streit gegeben haben. Der 17-Jährige gestand die Tat. Er soll den 19-Jährigen zunächst gewürgt haben, bis dieser bewusstlos wurde, und ihm danach mit einer Einwegrasierklinge die Kehle durchtrennt haben.

Im Fall von Garsten ist derzeit noch offen, was dem Streit zwischen den beiden Häftlingen vorausging. Ebenso steht noch nicht fest, welche konkrete Tatwaffe verwendet wurde. Das Landeskriminalamt versucht nun, den Ablauf der Auseinandersetzung zu rekonstruieren.

red,Akt. 14.09.2026, 19:58, 14.09.2026, 19:33