Der österreichische Motorradsport trauert um Philipp Steinmayr. Der 32-Jährige verunglückte am Wochenende im Rahmen der Alpe-Adria-Motorrad-Meisterschaft auf dem Automotodrom Brünn in Tschechien tödlich. Bei dem schweren Unfall kam auch der 43-jährige Rumäne Adrian Rus ums Leben.
Steinmayr war in der Szene unter seinem Spitznamen "Stone" bekannt und gehörte über viele Jahre zum Fahrerfeld der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM). Zuletzt war der Oberösterreicher vor zwei Jahren als Stammfahrer in der Superbike-Klasse im Einsatz.
Der Unfall ereignete sich laut FIM Europe während des Samstagsprogramms der Alpe-Adria-Meisterschaft. Trotz des raschen Einsatzes der Rettungskräfte konnte Steinmayr nicht mehr gerettet werden. Adrian Rus wurde zunächst mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Spital gebracht, erlag dort jedoch wenig später seinen Verletzungen.
Nach der Tragödie zogen die Veranstalter die Reißleine und sagten das gesamte restliche Rennwochenende ab. Betroffen sind unter anderem die Bewerbe des Supersport-300-Europacups, des Supersport-600-Europacups, des Superstock-1000-Europacups sowie der Frauen-Europameisterschaft.
Der Tod von Philipp Steinmayr sorgt weit über Österreich hinaus für tiefe Betroffenheit. Zahlreiche Wegbegleiter und Motorsport-Fans nehmen Abschied von einem Fahrer, der über Jahre das internationale Renngeschehen mitprägte.