KI-Krieg mit OpenAI

Musk musste vor Gericht Peinliches zugeben

Im Streit mit OpenAI musste Elon Musk zugeben: Seine KI-Firma xAI nutzte Technologie des Erzrivalen – ein heikles Eingeständnis vor Gericht.
Newsdesk Heute
01.05.2026, 14:15
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Die einstigen Partner Elon Musk und Sam Altman sind zu erbitterten Rivalen geworden. Mit einer Klage will der Tech-Milliardär die Absetzung von Altman als OpenAI-Chef erzwingen. Doch vor Gericht musste nun zuerst Musk selbst ein Eingeständnis machen.

Konkret ging es um die sogenannte „Destillation“ – eine Technik, bei der Entwickler existierende KI-Modelle verwenden, um neue Software anzulernen. Vor allem kleinere KI-Firmen greifen auf diese Methode zurück, um Kosten und Zeit zu sparen.

Wie NTV berichtet, wollte die Altman-Seite wissen, ob auch Musks KI-Firma xAI diese Technik bei OpenAI-Modellen eingesetzt habe.

Der unter Eid stehende Musk versuchte zunächst auszuweichen und sagte, das sei etwas, was „generell alle KI-Firmen“ machten. Als der Anwalt nicht locker ließ, antwortete Musk schließlich: „Teilweise.“

Schwere Vorwürfe gegen Altman

Musk wirft Altman und dem OpenAI-Top-Manager Greg Brockman vor, sie hätten „eine wohltätige Organisation gestohlen“. Musk war ursprünglich unter den Mitgründern von OpenAI. Das Unternehmen wurde mit dem Ziel gegründet, an Künstlicher Intelligenz im Interesse der Menschheit zu forschen.

Der Tech-Milliardär behauptet, dass unter der Führung von Altman und Brockman inzwischen der gesamte Wert von OpenAI in einem auf Gewinn ausgerichteten Teil konzentriert sei. OpenAI kontert, dass die Kontrolle weiterhin beim Non-Profit-Kern liege.

Experten skeptisch

Unter Beobachtern geht kaum jemand davon aus, dass Musk eine ernsthafte Chance hat, seine Klage gegen OpenAI zu gewinnen. Das geht so weit, dass sich viele wundern, warum die Klage überhaupt vom Gericht angenommen wurde.

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