Mehrere Tiere verendet

Mutter und Sohn gaben Schweinen nichts zu essen

Ein 49-Jähriger und dessen Mutter als Betriebsführer eines Bauernhofes sollen über Wochen die Haltung von Schweinen massiv vernachlässigt zu haben.
André Wilding
23.04.2026, 10:25
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Der Mann und dessen 67-jährige Mutter beiden Personen stehen im Verdacht, zumindest seit Dezember 2025 bis Jänner 2026 in ihrem landwirtschaftlichen Betrieb in Mureck eine größere Anzahl von Mast- und Zuchtschweinen massiv vernachlässigt zu haben.

Neun tote Tiere

Bei einer Kontrolle durch die Amtstierärztin der Bezirkshauptmannschaft Südoststeiermark Mitte Jänner 2026 wurden neun tote Tiere in den Stallungen liegend vorgefunden. Die Tiere waren abgemagert und wiesen bereits Verwesungsmerkmale auf.

Zusätzlich wurden Körperteile aufgefunden, die stark verwest und teilweise von den Artgenossen angefressen waren. Mehrere Tiere wurden pathologisch untersucht und von einem Sachverständigen der mutmaßliche Tod durch Verhungern und Verdursten festgestellt.

Desolate Stallungen

Auch die vorgefundene Situation in den desolaten Stallungen wies auf eine starke Vernachlässigung bei der Tierhaltung hin. So litten die Tiere unter starkem Hunger und Durst und standen in ihrer Gülle. Die noch 45 lebenden Tiere wurden behördlich abgenommen.

Bei der Einvernahme der Verdächtigen zeigten sie sich nicht geständig oder einsichtig. Eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft Graz wegen des Verdachts der Tierquälerei folgt.

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