Lange war es still um Sarah Ferguson (67). Nach den Schlagzeilen rund um ihre Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte sich die ehemalige Herzogin von York weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Jetzt ist "Fergie" wieder da – und zeigt sich nach 15 Monaten erstmals wieder bei einem öffentlichen Termin in London.
Am Donnerstag (29. Oktober) besuchte Ferguson eine Gedenkfeier für ihren früheren Partner und langjährigen Vertrauten Paddy McNally (†88). Die Veranstaltung fand in der St. Paul's Church im Londoner Stadtteil Knightsbridge statt, nur unweit des Buckingham-Palasts.
Während die 67-Jährige der Beerdigung im Juli noch ferngeblieben war und ihre Tochter Beatrice (38) vorgeschickt hatte, erschien sie diesmal persönlich.
Und dabei versteckte sich die ehemalige Herzogin keineswegs vor den Kameras. In einem dunkelblauen Kleid mit passendem Spitzenblazer zeigte sich Ferguson sogar lächelnd. An ihrem Revers trug sie eine Mohnblume, am Handgelenk Armbänder mit den Namen ihrer Kinder.
Alleine musste Ferguson ihren ersten großen Auftritt allerdings nicht meistern. Ihre beiden Töchter, Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie (36), begleiteten ihre Mutter gemeinsam mit ihren Ehemännern. Auch Peter Phillips (48) war bei der Gedenkfeier anwesend.
Der familiäre Rückhalt dürfte für Ferguson besonders wichtig sein. Schließlich hatte sie sich nach den heftigen Schlagzeilen um ihre Epstein-Verbindungen beinahe vollständig aus der Öffentlichkeit verabschiedet. Zwischenzeitlich zog sie sich sogar in ein österreichisches Luxus-Spa zurück.
Doch auch wenn Ferguson bei ihrem Auftritt gefasst wirkte, dürfte sie ihre Vergangenheit nicht so schnell loswerden. Ihre engen Kontakte zu Jeffrey Epstein sorgen weiterhin für heftige Kritik.
Besonders brisant sind E-Mails, die vom US-Justizministerium veröffentlicht wurden. Darin bezeichnete Ferguson den verurteilten Sexualstraftäter unter anderem als den Bruder, den sie sich immer gewünscht habe. In einer weiteren Nachricht schrieb sie sogar: "Heirate mich einfach."
Für Empörung sorgte außerdem eine Reise in die USA im Jahr 2009. Kurz nach Epsteins erster Haftentlassung soll Ferguson gemeinsam mit ihren damals gerade volljährigen Töchtern seiner Einladung gefolgt sein.