Wie bereits berichtet, kam es an einer Mittelschule im Pongau zu wilden Szenen. Plötzlich platzten Polizisten in eine Schulveranstaltung hinein und nahmen zwei Kinder mit. Zuvor soll einer der beiden damit gedroht haben, gemeinsam mit seinem Kollegen ein Blutbad anrichten zu wollen.
Die Klassenkameraden berichteten davon der Direktorin, diese sagte den Beamten bescheid. Bei den Eltern sorgte der Vorfall für besorgte Reaktionen. Obwohl die Direktorin versicherte, dass zu keinem Zeitpunkt jemand in Gefahr gewesen sei, machen sich einige Erziehungsberechtigte Gedanken darüber, was passiert, wenn die beiden Burschen wieder an die Schule zurückkehren.
Wie die "Krone" berichtet, könnte dies nun schon bald wieder passieren. Da sie noch minderjährig sind, haben die Burschen rein rechtlich gesehen nichts zu befürchten. Über das weitere Vorgehen müsse nun die Staatsanwaltschaft entscheiden.
Mit dem Amoklauf dürften es die Schüler offenbar eh nicht ernst gemeint haben – die Polizei hingegen schon, betonte man gegenüber der "Krone".