3 Männer in Lebensgefahr

Nach Bluttaten in Wien – FPÖ fordert jetzt Kurswechsel

Zwei schwere Messerattacken innerhalb weniger Stunden erschüttern Wien. Die FPÖ sieht die Politik gefordert und verlangt harte Maßnahmen.
Wien Heute
01.06.2026, 05:45
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Wien wurde am Wochenende erneut von schweren Gewalttaten erschüttert. Zunächst eskalierte am Viktor-Adler-Platz in Favoriten ein Streit zwischen mehreren Männern. Zwei Personen wurden dabei mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Die Opfer mussten notoperiert werden. Die Kripo ermittelt, die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter – es soll sich um einen Inder (25) handeln – läuft..

Nur wenige Stunden später kam es auch am Praterstern zu einer brutalen Messerattacke. Vier Männer (18 – 22) wurden auf offener Straße niedergestochen und schwer verletzt. Ein 21-jähriges Opfer schwebt in Lebensgefahr. Laut bisherigen Ermittlungen konnte ein 19-jähriger syrischer Staatsbürger als Tatverdächtiger festgenommen werden.

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FPÖ sieht alarmierendes Zeichen

Die jüngsten Vorfälle sorgen nun für heftige politische Reaktionen. FPÖ-Wien-Sicherheitssprecher und Favoritner Bezirksparteiobmann Stefan Berger sieht darin ein alarmierendes Zeichen für die Sicherheitslage in der Bundeshauptstadt.

„Das ist kein Zufall mehr, das ist das Ergebnis einer völlig gescheiterten Sicherheits-, Integrations- und Zuwanderungspolitik“
Stefan BergerSicherheitssprecher FPÖ Wien

"Wien erlebt die nächste blutige Eskalation. Nach der Messerattacke am Viktor-Adler-Platz in Favoriten, bei der zwei Männer lebensgefährlich verletzt wurden, folgte nur wenige Stunden später die nächste Messerattacke am Praterstern mit mehreren Verletzten. Der mutmaßliche Täter ist laut Medienberichten ein 19-jähriger syrischer Staatsbürger. Das ist kein Zufall mehr, das ist das Ergebnis einer völlig gescheiterten Sicherheits-, Integrations- und Zuwanderungspolitik", erklärt Berger.

Recht darauf, sich sicher zu fühlen

Besonders Favoriten sei seit Jahren von Gewaltkriminalität betroffen, so der Freiheitliche. "Die Bürger haben ein Recht darauf, sich auf Plätzen, in Parks, bei U-Bahn-Stationen und auf dem Heimweg sicher zu fühlen. Statt Beschwichtigung und Sonntagsreden braucht es endlich konsequente Polizeipräsenz, harte Strafen, rasche Abschiebungen krimineller Fremder und eine Politik, die die Sicherheit der eigenen Bevölkerung wieder an erste Stelle setzt", so Berger.

Die Ermittlungen zu beiden Taten laufen auf Hochtouren. Die Hintergründe der Angriffe sind derzeit noch Gegenstand kriminalpolizeilicher Untersuchungen.

"Wer nach Österreich kommt und hier mit dem Messer auf Menschen losgeht, hat jedes Gastrecht verwirkt. Wien braucht einen echten Kurswechsel in der Sicherheitspolitik – und zwar sofort", betont Berger abschließend.

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