Zum Sparen gezwungen

Wegen Teuerung – dafür reicht das Geld nicht mehr

Essen, Tanken und Urlaub werden für viele immer teurer. Die Mehrheit spart deshalb bewusst im Alltag.
Österreich Heute
31.05.2026, 13:42
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Die Teuerung trifft die meisten weiterhin mit voller Wucht. Laut einer aktuellen Studie des Vergleichsportals durchblicker spüren acht von zehn Befragten die steigenden Preise deutlich. Besonders stark fällt die Belastung bei Verkehr, Lebensmitteln und Restaurantbesuchen auf (1.200 Interviews).

Sechs von zehn Österreichern stöhnen unter den gestiegenen Preisen für Sprit und Transport im Allgemeinen. Ebenso viele spüren die Preissteigerungen beim Einkauf im Supermarkt. Auch Essen gehen wird für viele zunehmend zum Luxus: 51 Prozent nehmen die höheren Preise in Restaurants, Cafés und Bars stark wahr.

Die Folge: Viele Österreicher ziehen jetzt die Notbremse. 63 Prozent geben an, sich bewusst einzuschränken. Gespart wird vor allem bei Restaurantbesuchen, Kleidung und Urlauben. Sieben von zehn Befragten gehen seltener essen, 60 Prozent kaufen weniger Kleidung und Schuhe, 59 Prozent sparen bei Reisen.

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Auffällig sind auch die Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Frauen sparen deutlich häufiger bei Kleidung, Männer eher bei Alkohol und Tabak.

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Trotz hoher Spritpreise verzichten aber vergleichsweise wenige beim Auto oder bei der Mobilität. "Nur" 32 Prozent schränken sich in diesem Bereich ein. "Mobilität ist für viele schlicht nicht verhandelbar", erklärt Martin Zwickl von durchblicker.

Große fifnazielle Probleme

Für viele Haushalte reicht Sparen allein aber längst nicht mehr aus. Ein Drittel greift bereits auf Ersparnisse zurück, um laufende Kosten zu bezahlen. Fast jeder Fünfte überzieht regelmäßig sein Konto. 15 Prozent haben in den vergangenen Monaten sogar Wertgegenstände verkauft.

Gleichzeitig würden viele bei ihren Fixkosten unnötig Geld liegen lassen. Laut durchblicker haben 35 Prozent in den vergangenen sechs Monaten weder Verträge überprüft noch Einsparungen geplant.

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Basierend auf Daten von e-control, ohne Gewähr für die Richtigkeit.

Wie groß das Sparpotenzial sein kann, zeigt ein Rechenbeispiel des Portals: Eine vierköpfige Familie in St. Pölten könnte durch günstigere Anbieter bei Versicherungen, Energie, Konto und Handyvertrag bis zu 5.254 Euro pro Jahr sparen. Voraussetzung: Sie wechseln bei all diesen Ausgaben auf den günstiogsten Tarif.

Aus der Studie: "Den Löwenanteil machen die Versicherungen aus: Allein zwischen dem teuersten und dem günstigsten Angebot liegen hier 3.480 Euro im Jahr. Dazu kommen rund 1.186 Euro bei Strom und Gas, 346 Euro beim Girokonto sowie 240 Euro bei Mobilfunk und Festnetz."

{title && {title} } red, {title && {title} } 31.05.2026, 13:42
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