Nach U6-Attacke

"Scheiß Österreicherin" – nun fordert FPÖ Konsequenzen

Nach der Attacke auf eine 25-Jährige in der U6 verlangt die FPÖ in Wien mehr Sicherheitsmaßnahmen, kündigt politische Anfragen an – die Details!
Wien Heute
31.05.2026, 08:15
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Die Attacke auf eine 25-jährige Wienerin in der U6-Station Philadelphiabrücke sorgt für Aufregung. Nachdem die Frau laut eigener Schilderung geschlagen, an den Haaren gezogen und als "scheiß Österreicherin" beschimpft worden war, schlägt nun die FPÖ in Wien Alarm.

"Noch nie im Leben passiert!"

"So etwas ist mir noch nie im Leben passiert", erzählte die Betroffene völlig aufgelöst, wir berichteten. Nach dem Vorfall habe sie sich nicht einmal mehr in die Arbeit getraut und sich krankmelden müssen.

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FPÖ schlägt Alarm

FPÖ-Mobilitätssprecher Klemens Resch spricht von einem alarmierenden Vorfall, sieht darin ein Zeichen für eine zunehmende Unsicherheit in den Wiener Öffis. "Immer mehr Wiener haben das Gefühl, dass Gewalt, Aggression und Respektlosigkeit in den Öffis zunehmen. Die Sicherheitslage verschlechtert sich spürbar, während SPÖ und Neos die Sorgen der Bevölkerung weiterhin kleinreden", meint Resch.

Die Vorgeschichte hatte die Betroffene selbst gegenüber "Heute" geschildert. Demnach war sie am Montagabend gemeinsam mit ihrem Freund unterwegs, als sie beim Aussteigen aus der U-Bahn plötzlich von einer unbekannten Frau angesprochen wurde. Die Fremde behauptete, ausgelacht worden zu sein. Kurz darauf eskalierte die Situation.

Frau an den Haaren gezogen

Laut der 25-Jährigen wurde sie beschimpft, geschlagen und an den Haaren gezogen. Dabei soll die Angreiferin sie mehrfach als "scheiß Österreicherin" bezeichnet haben. Trotz vieler Menschen in der Station griff zunächst niemand ein. Erst ein unbekannter Mann zeigte Zivilcourage und half der Frau und ihrem Freund. Mit seinem Skateboard in der Hand stellte er sich der Angreiferin entgegen und forderte sie auf, sofort aufzuhören. Daraufhin ging die Frau.

"Gewalttäter abschieben"

Die FPÖ sieht in dem Vorfall ein grundsätzliches Problem. Besonders besorgniserregend seien laut Resch gewaltbereite Gruppen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. "Wer unsere Gesetze missachtet, andere Menschen attackiert und durch Gewalt auffällt, muss die volle Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen. Straffällige Asylwerber und ausländische Gewalttäter müssen konsequent abgeschoben werden", so der Freiheitliche.

Mehr Polizei an Hotspots

Die FPÖ verlangt nun eine stärkere Polizeipräsenz an bekannten Hotspots, Schwerpunktaktionen gegen Jugendbanden, mehr Videoüberwachung sowie ein härteres Vorgehen gegen ausländische Straftäter.

Anfrage an Minister geplant

Zusätzlich kündigte Resch eine parlamentarische Anfrage an den Innenminister Gerhard Karner (VP) sowie eine schriftliche Anfrage an Wiens zuständige Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SP) an. "Die Wiener haben ein Recht auf sichere Öffis. Wir werden aufklären, wie sich die Gewaltkriminalität entwickelt hat und warum die Verantwortlichen dieser Entwicklung offenbar tatenlos zusehen", so Resch. Die 25-Jährige hat mittlerweile Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Ermittlungen laufen!

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