Hantavirus breitet sich aus

Nach Evakuierung: Nächster Passagier hat jetzt Symptome

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" zeigen ausgeflogene Passagiere nun Symptome und bleiben in Quarantäne.
Newsdesk Heute
10.05.2026, 19:19
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Ein nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" ausgeflogener Franzose zeigt laut der französischen Regierung Krankheitssymptome. Bei einem der fünf Passagiere, die am Sonntagnachmittag am Flughafen Le Bourget bei Paris gelandet sind, seien während des Fluges Symptome aufgetreten. Das erklärte Premierminister Sébastien Lecornu im Onlinedienst X.

Alle fünf wurden direkt nach der Landung unter strenge Quarantäne gestellt und isoliert. Sie sollen in einem Pariser Spital gründlich untersucht und medizinisch betreut werden.

Passagiere an Land gegangen

Am Sonntag traten evakuierte Passagiere und Besatzungsmitglieder des Kreuzfahrtschiffs von der Kanareninsel Teneriffa aus mit Sondermaschinen die Heimreise an. Vier Deutsche starteten am Nachmittag gemeinsam mit weiteren Betroffenen mit einer niederländischen Maschine Richtung Niederlande und sollten danach nach Deutschland gebracht werden.

Vor dem Verlassen des Schiffs seien laut der spanischen Gesundheitsministerin Mónica García alle Passagiere und Besatzungsmitglieder noch einmal untersucht und für symptomfrei befunden worden.

In den letzten Wochen sind drei Passagiere des Schiffs am Hantavirus gestorben, darunter eine Deutsche. Unter den rund 150 Insassen des Kreuzfahrtschiffs wurden laut Weltgesundheitsorganisation WHO bisher drei weitere Infektionen mit der von Mensch zu Mensch übertragbaren Anden-Variante des Hantavirus bestätigt, außerdem gibt es zwei Verdachtsfälle.

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