Wohnhausbrand in Krems

Nach Feuer mit 41 Betroffenen: Zigarette war Auslöser

Nach dem Wohnhausbrand in Krems gibt es erste Hinweise zur Ursache. Laut Polizei könnte eine Zigarette das Feuer ausgelöst haben.
Victoria Carina  Frühwirth
14.01.2026, 16:29
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Dichter Rauch im Stiegenhaus, Menschen flüchten auf Balkone, etliche Feuerwehren im Großeinsatz: In der Nacht auf Dienstag ist ein Mehrparteienhaus in Krems von einem Brand erschüttert worden ("Heute" berichtete). Nun gibt es erste Erkenntnisse zur möglichen Ursache.

Wie "ORF NÖ" berichtet, dürfte ein unsachgemäßer Umgang mit heißen Tabakwaren das Feuer ausgelöst haben.

Zigarette als Auslöser vermutet

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei entstand der Brand im Wohnzimmer einer Wohnung. Mit großer Wahrscheinlichkeit sei eine Zigarette der Auslöser gewesen, heißt es. Nicht gänzlich ausgeschlossen werde jedoch auch eine andere Ursache. Die Polizei verweist dabei auf einen möglichen "elektrischen Defekt an akkubetriebenen Geräten", wie "ORF NÖ" unter Berufung auf die Ermittler berichtet.

In der betroffenen Wohnung befand sich zum Zeitpunkt des Brandes eine Person. Diese wurde von der Feuerwehr aus der brennenden Wohnung gerettet und dabei schwer verletzt. Durch die massive Rauchentwicklung breitete sich der Qualm rasch im gesamten Gebäude aus.

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Personen aus Spital entlassen

Die Einsatzkräfte brachten die Menschen mithilfe von Leitern und einer Drehleiter in Sicherheit. Insgesamt wurden laut Notruf Niederösterreich zehn Personen bei dem Brand verletzt. Nach Angaben der Feuerwehr mussten 41 Personen aus dem stark verrauchten Wohnhaus gerettet werden.

Zumindest teilweise gibt es Entwarnung aus den Spitälern: Sieben der Verletzten konnten laut Polizei noch am Dienstag nach ambulanter Versorgung wieder in häusliche Pflege entlassen werden. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine gesicherten Angaben vor.

Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an. Diese werden laut Polizei gemeinsam vom Landeskriminalamt, dem Bundeskriminalamt sowie Bezirksbrandermittlern geführt. Ein abschließendes Ergebnis steht derzeit noch aus.

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