Vor Dänemark gesichtet

Nach Jahren: Putins Superjacht wieder aufgetaucht

Erstmals seit Jahren ist Putins mutmaßliche Luxusjacht wieder aufgetaucht. Das Schiff wurde mit zwei russischen Kriegsschiffen vor Dänemark gesichtet.
Newsdesk Heute
29.06.2026, 13:13
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Erstmals seit Jahren ist die mutmaßliche Luxusjacht von Russlands Präsident Wladimir Putin wieder gesichtet worden. Das Schiff soll gemeinsam mit zwei russischen Kriegsschiffen durch dänische Gewässer gefahren sein.

Nach Informationen des dänischen Senders DR wurde die rund 80 Meter lange Jacht "Graceful" in der Nacht auf Montag in einem Konvoi mit einem Zerstörer und einem Patrouillenboot registriert. Standortdaten und Fotos sollen die Fahrt belegen. Auch in sozialen Netzwerken kursieren Aufnahmen, die das Schiff vor der deutschen Insel Fehmarn zeigen sollen.

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Ortungssender seit August 2022 abgeschaltet

Dem Bericht zufolge passierte der Konvoi kurz vor Mitternacht den Großen Belt und fuhr am Montagvormittag an der dänischen Insel Anholt vorbei. Warum sich die Schiffe durch die dänischen Gewässer bewegten, ist bislang unklar.

Die "Graceful" hatte die Werft in Hamburg bereits im Februar 2022, kurz vor Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine, verlassen. Seit August desselben Jahres war der Ortungssender des Schiffes abgeschaltet.

Danach wurde die Jacht nur noch vereinzelt in russischen Gewässern gesehen. Über ihren Aufenthaltsort gab es seit mehr als drei Jahren keine öffentlichen Aufzeichnungen.

Offiziell ist kein Eigentümer der Jacht eingetragen. Internationale Beobachter rechnen das Schiff jedoch Wladimir Putin zu. Die 2014 gebaute Luxusjacht verfügt über fünf Decks und soll einen Wert von rund 100 Millionen US-Dollar haben.

Küstenwache verfolgt Konvoi

Laut DR verfolgten die dänische und die deutsche Küstenwache den Konvoi seit Sonntag. Aktuell begleite ein Schiff der dänischen Behörden die "Graceful".

Das dänische Verteidigungskommando wollte sich zu dem konkreten Einsatz nicht äußern. Gegenüber DR erklärte die Behörde lediglich sinngemäß, dass die dänischen Streitkräfte routinemäßig Schiffe – auch ausländische – überwachen, die die dänischen Meerengen und Gewässer passieren.

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