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Nach langer Pause zurück! Paraguay auf der Weltbühne

Paraguay ist nach langer Pause zurück bei der WM. Hoffnungsträger Miguel Almirón soll die Südamerikaner wieder für eine Überraschung sorgen lassen.
Sport Heute
21.05.2026, 09:27
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Gustavo Alfaro hat Paraguay zurück auf die große Fußballbühne geführt. Der Argentinier ist nicht nur Trainer, sondern auch Buchautor und TV-Experte – und will mit seiner dritten Nationalmannschaft erneut Geschichte schreiben. Im Mittelpunkt steht Kreativspieler Miguel Almirón, der als Herzstück der Offensive unverzichtbar ist.

Der Trainer

Seine Spielerkarriere dauerte nur vier Jahre - bereits im Alter von 30 Jahren wechselte Gustavo Alfaro lieber auf die Trainerbank. Seit 1992 hat er insgesamt 13 Vereinsstationen hinter sich gebracht; nun coacht er nach seinen Engagements in Ecuador und Costa Rica zum dritten Mal eine Nationalmannschaft. Dabei ist der Argentinier ein echtes Multi-Talent: Der 63- Jährige hat eine Leidenschaft für das Fernsehen, seit 2006 kommentierte er unter anderem Weltmeisterschaften für einen kolumbianischen Sender. Und als er sich mit der Auswahl Ecuadors für die WM 2022 in Katar qualifizierte, schrieb er darüber prompt ein Buch.

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Der Star

24 Millionen Euro zahlte Newcastle United im Jahr 2018 an Atlanta United, um Miguel Almiron aus den USA loszueisen - und machte den Flügelspieler seinerzeit zum teuersten Abgang der MLS. Ein Invest, das sich auszahlte: In sechs Jahren absolvierte Almiron 186 Spiele für die "Magpies", erzielte 23 Tore. In der Auswahl Paraguays ist der 32-Jährige als kreativer Kopf des Teams ohnehin unverzichtbar. 75 Länderspiele hat Almiron seit 2015 absolviert und dabei neun Treffer erzielt. Anfang 2025 verließ er die Premier League für seine alte Liebe - bei Atlanta United ist er inzwischen Kapitän.

Das Besondere

Erstmals seit 2010 hat sich Paraguay wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Damals in Südafrika gelang der Auswahl mit dem Vierteleinzug der bislang größte Erfolg ihrer Geschichte - wobei das Team des damaliges Trainers Gerardo Martino nur haarscharf an einer riesigen Sensation vorbeischrammte: In der Runde der letzten Acht hatte Paraguay Spanien am Rande einer Niederlage, vergab einen Foulelfmeter. In der Schlussphase schossen die Iberer den Siegtreffer - und wurden kurz darauf Weltmeister.

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