Sebastien Desabre ist in seiner Trainerkarriere auf dem afrikanischen Kontinent viel herumgekommen. Der Franzose stand bei Klubs in Tunesien, Marokko, Kamerun, Angola, Algerien, Ägypten und an der Elfenbeinküste an der Seitenlinie, coachte die Nationalmannschaft von Uganda und landete im August 2022 schließlich mit großen Ambitionen in der Demokratischen Republik Kongo. Unter anderem habe man sich "die Teilnahme an der WM 2026 zum Ziel gesetzt", hatte Desabre damals betont. Rund dreieinhalb Jahre später ist es so weit: Während es für die Nation die zweite WM-Endrunde ist, feiert der 49-Jährige seine Premiere auf der ganz großen Bühne.
Zu den bekanntesten Namen gehört Aaron Wan-Bissaka. Der Rechtsverteidiger weist mit den Stationen Crystal Palace, Manchester United und West Ham United reichlich Premier-League-Erfahrung auf. Bei den Hammers ist der 28-Jährige in der laufenden Saison meist gesetzt. Auf der Insel feierte der gebürtige Londoner, der in früheren Jahren auch für die englischen Juniorenteams aufgelaufen war, bereits den Gewinn des FA Cups und des League Cups. Zu den Routiniers gehört auch Cedric Bakambu. Der Stürmer von Real Betis Sevilla zeigte sich auch mit seinen 35 Jahren in der WM-Qualifikation mit vier Toren noch treffsicher.
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Am 31. März 2026 hatte das Warten nach mehr als einem halben Jahrhundert endlich ein Ende: Mit einem 1:0 n.V. gegen Jamaika hatte sich die Mannschaft von Desabre ihr Ticket für die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada erkämpft. Erst zum zweiten Mal nach 1974 nimmt die Nation teil – und vielleicht klappt es in diesem Jahr auch mit dem ersten WM-Tor. Bei seiner Premiere auf der ganz großen Bühne hatte das Land, das damals in Deutschland noch unter dem Namen Zaire gestartet war, mit einer Bilanz von 0:14 Treffern drei Niederlagen in drei Spielen kassiert.