"Respektlos"

Nach Tod der Mutter wurde es für Rad-Ass noch schlimmer

Radsportlerin Valentina Cavallar erlebte ganz düstere Stunden. Erst verlor sie ihre Mutter, dann wurde es bei einer Dopingkontrolle noch schlimmer.
13.10.2026, 08:27
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Ein unglaubliches Erlebnis nach einem schweren Schicksalsschlag! Die österreichische Radrennfahrerin Valentina Cavallar musste sich nur wenige Stunden nach dem Tod ihrer Mutter einer Dopingkontrolle unterziehen. Die 25-jährige Wienerin macht ihrem Ärger jetzt auf Instagram Luft.

"Meine Mutter im September zu verlieren, hat die Art und Weise, wie ich das Leben sehe, komplett verändert", schreibt die Profi-Radfahrerin des Teams SD Worx-Protime. Doch was danach passierte, machte die ohnehin schwierige Situation für sie noch schlimmer.

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"Ich musste mich nur wenige Stunden nach dem Tod meiner Mutter zu Hause einer Dopingkontrolle unterziehen, die in dem Zimmer neben dem stattfand, in dem sie lag", schildert Cavallar. Die Kontrolle sei unter diesen Umständen "unglaublich schmerzhaft" gewesen.

"Völlig fehl am Platz"

Die frühere Olympiaruderin übt deutliche Kritik am Vorgehen. Die Kontrolle sei "völlig fehl am Platz" und "respektlos meiner Familie gegenüber" gewesen, erklärt sie.

"Es zeigt, wie leicht wir vergessen, dass hinter jedem Sportler ein Mensch mit einem Leben, einer Familie und Gefühlen steht", schreibt die Wienerin. Gleichzeitig betont sie, dass sie sich weiterhin klar zum Kampf gegen Doping bekennt. "Aber ich glaube auch, dass Menschlichkeit, Mitgefühl und Respekt niemals vergessen werden dürfen."

Cavallar hatte ihre Saison nach dem Tod ihrer Mutter vorzeitig beendet. Die Bergspezialistin, die erst 2024 in den Profiradsport wechselte, überzeugte heuer unter anderem mit Platz neun beim Giro und Rang zwölf bei der Vuelta. Zuletzt war sie im August bei der Tour de France im Einsatz.

red, 13.10.2026, 08:27
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