Jesus de Miguel verstorben

Nach Todes-Drama denkt Gegner an drastischen Schritt

Der tragische Tod von Stürmer Jesus de Miguel erschüttert die Fußballwelt. Er verstarb nach einem Zusammenprall mit Keeper Jesus Owono.
07.11.2026, 10:58
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Das Todes-Drama um den spanischen Fußballer Jesus de Miguel (30) erschüttert die Fußballwelt weiterhin. Jetzt könnte die Tragödie auch für seinen Gegenspieler drastische Folgen haben. Torhüter Jesus Owono (25), der beim verhängnisvollen Zusammenprall beteiligt war, denkt Medienberichten zufolge sogar darüber nach, seine Profikarriere vorzeitig zu beenden.

Wie sehr der Keeper des FC Andorra unter den Ereignissen leidet, schilderte seine langjährige Vertraute Ana Maye gegenüber der spanischen Zeitung "Mundo Deportivo". "So sehr man auch versucht, ihn zu trösten, es ist unglaublich schwer für ihn", erklärte die ehemalige Generalkoordinatorin des Fußballverbands von Äquatorialguinea. Besonders die Gedanken an de Miguels Witwe und dessen eineinhalbjähriges Kind würden Owono belasten. "Er ist zutiefst erschüttert."

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Der folgenschwere Zusammenprall ereignete sich in den Schlussminuten des Zweitligaspiels zwischen CD Teneriffa und dem FC Andorra am Montagabend. De Miguel erlitt nach der Kollision einen Herzstillstand und starb am darauffolgenden Tag im Krankenhaus. Laut Obduktionsergebnis starb der Stürmer an einem "akzidentiellen Thoraxtrauma", also an einer unfallbedingten schweren Brustkorbverletzung. Seither steht Owono im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit. Ob er seine Karriere tatsächlich fortsetzt, ist derzeit offen.

Üble Anfeindungen gegen Owono und seine Familie

Besonders erschütternd: Laut Maye bekommt inzwischen auch die Familie des Torhüters den Hass zu spüren. "Jesus’ Bruder wird als Mörder beschimpft, und sogar einige Eltern in seinem Team beleidigen ihn", berichtete sie. Auch Owonos Schwester, die in Valencia studiert, sei von Anfeindungen betroffen. "Niemand betritt den Platz mit der Absicht, einen Berufskollegen zu töten", betonte Maye und bat darum, die Familie in Ruhe zu lassen.

Owonos Mutter reiste eigens aus den Niederlanden, wo sie wohnt, nach Andorra, um ihrem Sohn beizustehen. Seine Vertraute fordert vor allem professionelle Hilfe für den 25-Jährigen: "Er braucht Zeit, psychologische Unterstützung und Ruhe, um alles verarbeiten zu können, was passiert ist." Die Familie des Torhüters leide ebenfalls unter den Folgen der Tragödie, wenn auch auf andere Weise als die Angehörigen des Verstorbenen.

Der Keeper selbst hatte bereits in einer Erklärung seines Vereins sein Schweigen gebrochen. "Das sind die schwersten Tage meines Lebens. Es ist sehr schwer, Worte zu finden oder zu begreifen, was passiert ist", schrieb Owono. Er kündigte an, bei der Aufarbeitung des Vorfalls mitzuwirken. "Im Moment kann ich ehrlich gesagt an nichts anderes denken als an den Schmerz, den wir alle durchleben." Ob er jemals wieder zwischen den Pfosten stehen wird, bleibt ungewiss.

red, Akt. 07.11.2026, 11:03, 07.11.2026, 10:58
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