Christian Eriksen und der VfL Wolfsburg beenden ihre Zusammenarbeit. Der deutsche Zweitligist gab am Mittwoch bekannt, den eigentlich noch bis Ende Juni 2027 laufenden Vertrag mit dem 34-Jährigen einvernehmlich aufzulösen.
Hinter der Entscheidung stehen vor allem persönliche Gründe. "Für ihn ist es aktuell wichtig, näher bei seiner Familie in Dänemark zu sein", erklärt Wolfsburg. Der Klub habe Eriksen die Entscheidung über seine Zukunft selbst überlassen.
"Wir wollten ihm in dieser besonderen Situation Freiraum geben und haben seinem Wunsch nach einer Vertragsauflösung nun entsprochen", heißt es vonseiten des VfL weiter. Wie es mit Eriksens Karriere weitergeht, ist derzeit offen.
Der Mittelfeldspieler absolvierte in der vergangenen Saison 34 Einsätze für Wolfsburg. Am Ende musste der Traditionsklub allerdings den Abstieg aus der Bundesliga hinnehmen.
Im Sommer hatte es erneut Sorgen um Eriksen gegeben, nachdem er bei einem Testspiel der dänischen Nationalmannschaft zusammengebrochen war. Bereits bei der EM 2021 hatte er während eines Spiels einen Herzstillstand erlitten. Damals war ihm ein Defibrillator eingesetzt worden. Der neue Kollaps im Sommer sei nicht mit dem ersten medizinischen Notfall zu vergleichen gewesen, sagte Eriksen.
Über seine sportliche Zukunft gibt es nach dem Wolfsburg-Abschied noch keine Entscheidung.