Michael Gregoritsch wird Österreich im Nations-League-Auftakt gegen Israel als Kapitän aufs Feld führen. Für den 32-Jährigen ist die neue Rolle eine besondere Ehre.
"Es ist sehr schön. Man weiß, dass die drei Kapitäne von der WM nicht mehr da sind", erklärte Gregoritsch auf der Abschluss-Pressekonferenz am Mittwoch.
Der Angreifer gehört schon seit Jahren zu den Führungsspielern im ÖFB-Team. "Ich habe schon lange viel Verantwortung übernehmen können in der Mannschaft, deswegen hat es mich gefreut, als der Teamchef mir das gesagt hat. Das ist was ganz Besonderes, die Rolle morgen ausführen zu dürfen", sagte Gregoritsch.
Mit 78 Länderspielen bringt der Stürmer reichlich Erfahrung mit. Für Teamchef Ralf Rangnick war aber zunächst ein anderer Punkt ausschlaggebend. Auf die Frage, warum die Wahl auf Gregoritsch gefallen sei, antwortete er trocken: "Weil er von Anfang an spielt."
Anschließend erklärte Rangnick seine Entscheidung ausführlicher: "Es gibt nicht nur ein oder zwei Führungsspieler, aber es ist logisch. Gregerl ist der, der mit Abstand die meisten Einsätze hat, am meisten Erfahrung hat und als Persönlichkeit in dieser Konstellation am meisten dafür prädestiniert ist."
Gregoritsch dürfte die Schleife allerdings nicht während der gesamten Länderspielphase tragen. "Aber ich glaube nicht, dass Gregerl alle vier Spiele durchspielen wird, also wird womöglich in einem der anderen Spiele jemand anderes die Binde tragen", kündigte Rangnick an.