Start gegen Israel

Rangnick-Ansage vor Nations League: "Kein WM-Hangover"

Österreichs Fußball-Nationalteam startet in die Nations League. Nach der WM-Enttäuschung sieht ÖFB-Coach Ralf Rangnick "kein Hangover" im Team.
Sport Heute
23.09.2026, 14:37
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Das Ziel ist ganz klar: Die ÖFB-Auswahl soll so schnell wie möglich wieder den Aufstieg in die A-Liga der Nations League schaffen. Dafür muss Rot-Weiß-Rot die Gruppe B3 gegen Israel, den Kosovo und Irland gewinnen. Der Startschuss steigt am Donnerstag (20.45 Uhr) gegen Israel.

Da soll sofort ein Sieg her, wie Coach Rangnick klarmachte. "Wir wollen gut in die Gruppenphase starten, mit einem Sieg. Mich interessiert vor allem auch die Art und Weise, wie wir spielen", stellte der Deutsche klar. In der neuen Linzer Arena ist Rot-Weiß-Rot noch ungeschlagen, an diese Serie wolle man anknüpfen.

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"Kein Hangover"

Und da soll auch kein WM-Frust aufkommen, wie der 68-Jährige erklärte. "Es gibt keinen Grund für einen Hangover – das habe ich den Jungs auch gesagt. Außerdem spielen wir zu Hause vor ausverkauftem Haus, das wird eine richtige Heimspiel-Atmosphäre", erklärte Rangnick. Der Deutsche nominierte zehn neue Spieler im Vergleich zum WM-Kader: "Das ist fast die Hälfte. Es sind neun Spieler dabei, die bei der WM nicht dabei waren. Das zeigt, dass es eine völlig neue Situation ist", so Rangnick.

In den Trainingseinheiten der letzten Tage habe es jedenfalls "High Energy" gegeben, wie der Deutsche klarmachte. Nun würden die erfahreneren Spieler, wie Übergangskapitän Michael Gregoritsch, in die Verantwortung rücken. Es brauche aber "Schwarmintelligenz". "Es müssen sich alle einbringen", so der Teamchef. "Wir hatten Einheiten mit genug Intensität. Jetzt geht es darum, diese Energie auf den Platz zu bringen", so der Deutsche.

Aus seiner Aufstellung machte der Deutsche vorerst noch ein Geheimnis – bis auf zwei Positionen: Kapitän Gregoritsch wird spielen, wohl als Solospitze, und im Tor startet Österreichs Nummer eins Alexander Schlager.

Der Respekt vor Israel ist jedenfalls groß. "Sie bauen gerne von hinten heraus auf, versuchen, im Kombinationsspiel nach vorne zu kommen. Alles andere liegt an uns", so Rangnick. Wichtig sei generell aber, dass "wir die Mannschaft jetzt weiterentwickeln.

red,23.09.2026, 14:37