Nach Spanien-GP

Nächster Fahrertausch – Red-Bull-Boss lässt aufhorchen

Schon nach zwei Rennen tauschte Red Bull den Fahrer aus. Doch auch Yuki Tsunoda sitzt bei den Bullen nicht allzu fest im Sattel.
Sport Heute
04.06.2025, 11:48
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Zwei Rennen bekam Liam Lawson zu Saisonbeginn an der Seite von Vierfach-Weltmeister Max Verstappen, enttäuschte allerdings auf ganzer Linie. Der österreichische Rennstall reagierte blitzschnell, tauschte den Neuseeländer aus. Für Lawson ging es zurück zu den Racing Bulls, derweil erhielt Tsunoda den Platz neben Verstappen.

Immerhin sieben Punkte holte der Japaner im RB21, im Gegensatz dazu stehen beim Niederländer aber 137 Zähler auf dem Konto. Zuletzt ging die Tsunoda-Form allerdings nach unten. In Monaco war der Japaner als 17. chancenlos im Rennen um WM-Punkte, im Spanien-Qualifying gar nur auf den letzten Platz gefahren. Und danach sichtlich ratlos. Im Großen Preis am Sonntag schaffte es Tsunoda dann auf Platz 13.

Fahrertausch nicht ausgeschlossen

Das und die starken Leistungen des Racing-Bulls-Rookies Isack Hadjar heizten wiederum Gerüchte über einen weiteren Fahrerwechsel bei den Bullen an. Der Franzose drängte sich jedenfalls für eine Beförderung auf. Die Sommerpause wäre für einen derartigen Fahrerwechsel eine übliche Zeit.

Auf ein derartiges Szenario wurde auch Red-Bull-Teamchef Christian Horner nach dem Rennen von Barcelona angesprochen. Und verneinte die Spekulationen jedenfalls nicht. "Ich glaube, ich werde mir ein Beispiel an Flavio Briatore nehmen und sage: Ich will das nicht beantworten", meinte Horner mit Blick auf den Alpine-Interimsteamchef, der vor dem Start ins Wochenende ähnlich auf Gerüchte über ein Engagement von Mick Schumacher reagierte.

Lob für Tsunoda

Ein Dementi klingt jedenfalls anders. Auch wenn Horner dann versuchte, zu beschwichtigen. "Yuki steht noch ganz am Anfang. Er muss sich erst reinarbeiten. Er hat es schon ins Q3 geschafft und Punkte geholt", betonte der Red-Bull-Teamchef.  "Auch er hatte einige Zwischenfälle, also hat er noch einen weiten Weg vor sich. Wir werden es entscheiden, wir haben noch viel Zeit auf unserer Seite", so der Brite kryptisch.

Tsunodas Vertrag läuft jedenfalls am Jahresende aus. Der Japaner hat eine enge Verbindung zum Noch-Motorenlieferanten Honda, der die Bullen aber verlassen und ab 2026 Aston Martin ausstatten wird. "Das einzige, das wir im Moment tun können, ist, ihm Zeit zu geben und ihn zu unterstützen. Es geht darum, dass er das Selbstvertrauen im Auto findet. Er wird das schon schaffen. Wir sehen Ansätze von guten Leistungen, man muss nur schauen, wie er alles dann zusammenbringt", lobte Horner.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 04.06.2025, 11:59, 04.06.2025, 11:48
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