Der nächste schwere Rückschlag für Aleksander Aamodt Kilde! Der norwegische Ski-Star hat sich bei einem Trainingssturz in Chile die Achillessehne gerissen. Dem 34-Jährigen droht damit erneut eine monatelange Zwangspause.
Wie der norwegische Skiverband am Donnerstag mitteilte, passierte das Unglück am Mittwoch beim Abfahrtstraining in Südamerika. Kilde bereitete sich mit dem norwegischen Speedteam im chilenischen La Parva auf die neue Weltcup-Saison vor.
Nach der Erstversorgung soll der Norweger nach Innsbruck gebracht werden. Dort sind weitere Untersuchungen geplant. Gemeinsam mit seinem vertrauten Ärzteteam will Kilde die möglichen Behandlungsmethoden abklären. Wie lange er tatsächlich ausfallen wird, ist noch offen.
Besonders bitter: Kilde hatte sich gerade erst von einer schweren Verletzungsserie zurückgekämpft. Im Jänner 2024 war der ehemalige Gesamtweltcupsieger in Wengen schwer gestürzt. Dabei erlitt er eine tiefe Schnittverletzung an der Wade sowie eine schwere Schulterverletzung.
In der Folge entzündete sich das Schultergelenk, Kilde erlitt sogar eine lebensgefährliche Blutvergiftung. Mehrere Operationen und eine fast zweijährige Rennpause waren die Folge.
Im vergangenen Winter kehrte der Lebensgefährte von Ski-Superstar Mikaela Shiffrin schließlich in den Weltcup zurück. Sein bestes Ergebnis war Platz elf in der Abfahrt von Beaver Creek. Anfang Februar beendete er seine Saison vorzeitig und verpasste Olympia. Jetzt folgt der nächste schwere Rückschlag – die kommenden Weltcup-Monate wird Kilde erneut verpassen.