Bewerb in der Halle

ÖSV-Star über Dubai-Rennen: "Sicher attraktiv"

Immer wieder taucht im Ski-Zirkus die Idee auf, Rennen in einer Halle zu veranstalten. "Heute" fragte bei Manuel Feller und Marco Schwarz nach.
15.10.2026, 05:40
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In Österreich wird aktuell die Errichtung einer Ski-Halle diskutiert. Länder wie Litauen, Holland, China, Dubai und andere "Wintersport-Exoten" haben bereits eine. Passend dazu will die FIS neue Märkte erschließen, auch Indoor-Rennen sind immer wieder Thema. Testevents fanden bereits statt. Sogar Superstar Marco Odermatt meinte zuletzt: "Vielleicht gibt es bald mal einen Slalom in Dubai?"

Was sagen die ÖSV-Athleten? "Heute" hörte sich um. "Man kann das schon machen, um andere Leute zu erreichen. Das finde ich nicht so schlecht. Aber außerhalb des Weltcups, um Punkte sollten wir nicht fahren", stellt Manuel Feller klar.

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Sein Kollege Marco Schwarz formuliert es wie folgt: "Ich bin ein Fan davon, dass man ein Rennen dort veranstaltet, wo das Skifahren daheim ist. Ich bin ein Fan der Klassiker, ich bin ein Fan der Österreich-, Schweiz- und Italien-Rennen. Wir müssen nicht nach Dubai. Auch wenn es finanziell wahrscheinlich attraktiv wäre."

Als generelle Ablehnung von Ski-Hallen dürfen die Aussagen freilich nicht verstanden werden. "Für den Nachwuchs wäre es wichtig, auch im Sommer fahren zu können. Dafür wäre es perfekt", sagt Schwarz zu einer möglichen Pisten-Anlage in Österreich.

Feller sieht für das Training großes Potenzial: "Du hast fast Laborbedingungen. Du hast die Möglichkeit, materialmäßig schnell zu reagieren, hast kurze Wege vom Zimmer auf die Strecke. Der Aufwand ist gering, wenn ich das mit Zermatt vergleiche, wo ich um halb fünf aufstehen muss, um sechs Paar Ski über drei Lifte auf 3.500 Meter zu schleppen. Das ist eine ganz andere Belastung."

Fakt ist: In der Saison 2026/27 wird ausschließlich in der Natur gefahren. Den Auftakt macht traditionell Sölden, wo am 24. und 25. Oktober Damen und Herren einen Riesentorlauf bestreiten.

ee, 15.10.2026, 05:40
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