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Nächstes Lokal ist pleite und muss zusperren

Nach 40 Jahren ist Schluss: Die bekannte Geisterburg in Hall ist insolvent. 22 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz.
Österreich Heute
28.05.2026, 10:19
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Die Geisterburg in der Haller Altstadt war über Jahrzehnte eine bekannte Adresse für Pizza, Pasta, Burger und Schnitzel. Jetzt ist das Traditionsrestaurant pleite, berichtet die TT. Die Betreiberfirma hat Insolvenz angemeldet, das Lokal ist bereits geschlossen.

Betroffen sind laut Betreiber Markus Cammerlander insgesamt 22 Beschäftigte. Diese seien in einem Teammeeting über das Aus informiert worden. "Mit dem 22. Mai 2026 hat das Restaurant Geisterburg in Hall nach 40 Jahren seinen Betrieb eingestellt", bestätigt Cammerlander.

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Als Gründe für die Insolvenz nennen die Betreiber massive finanzielle Belastungen, so die TT. Vor allem der hohe Investitionsrückstau im historischen Gebäude habe den Betrieb schwer getroffen. Laut Gläubigerschützern hätten laufend hohe Reparaturkosten für zusätzlichen Druck gesorgt.

Für eine notwendige Generalsanierung fehlte am Ende das Geld. Die dafür nötigen Investitionen im siebenstelligen Bereich konnten laut Betreiber nicht finanziert werden. Auch Probleme beim Personal hätten die Situation zusätzlich verschärft.

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So hoch sind die Schulden

Die Schuldenhöhe ist derzeit noch nicht vollständig geklärt. Laut AKV liegen die Passiva nach bisherigen Angaben bei rund 430.000 Euro. Weitere offene Forderungen etwa von Finanzamt oder ÖGK seien noch nicht vollständig erfasst.

Eine Sanierung wird nicht angestrebt. Damit ist die Geisterburg nach vier Jahrzehnten Geschichte.

Nicht betroffen von der Insolvenz ist übrigens das Restaurant Krahvogel in der Innsbrucker Anichstraße. Dieses werde laut Betreiber als eigenständige Gesellschaft geführt.

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