Was für ein Schock! Im Netz tauchte plötzlich ein manipuliertes Foto von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten"-Darstellerin Anne Menden auf, das die Schauspielerin im Krankenhaus zeigen sollte. Dazu die erfundene Behauptung, sie und ihr Partner hätten ihr Kind verloren. Sogar Freunde und Familie glaubten die Geschichte und meldeten sich mit Beileidsbekundungen.
"Ich habe an dem Tag so viel geweint und habe nächtelang nicht schlafen können, weil mich das richtig verfolgt hat", erzählt sie im großen Interview.
Doch es kam noch schlimmer. Nach einer persönlichen Bedrohung mussten Menden und ihr Partner Gustav sogar zur Polizei. Das Paar installierte Kameras und Alarmanlagen, die Schauspielerin traute sich zeitweise nicht mehr allein zur Arbeit. Rund drei Wochen lang war der Alltag von Angst geprägt.
Ihre GZSZ-Kollegin Josefin Bressel erlebte Ähnliches. Auf Facebook entdeckte sie eine Meldung, wonach sie nach langer Krankheit verstorben sei. "Jetzt ist eine Grenze überschritten. Das betrifft das wahre Leben, damit macht man einfach keine Witze", stellt sie klar.
Gemeinsam mit der Organisation HateAid wollen die beiden Schauspielerinnen nun auf digitale Gewalt aufmerksam machen. Denn eines steht für Menden fest: "Ich habe nirgendwo einen Vertrag unterschrieben, dass man mich beleidigen darf."
Auch in der erfolgreichen Daily-Soap GZSZ (läuft montags bis freitags um 19:40 Uhr bei RTL und jederzeit eine Woche vorab auf RTL+) dreht sich momentan viel um das Thema digitale Gewalt - ein Thema, das nicht unter den Teppich gekehrt werden darf!