Gespräche im Weißen Haus

Nahost-Krieg überschattet Merz-Besuch bei Trump

Friedrich Merz trifft Donald Trump drei Tage nach Beginn der Angriffe auf den Iran. Der Nahost-Krieg dürfte das Gespräch im Weißen Haus prägen.
Newsdesk Heute
03.03.2026, 10:20
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Nur wenige Tage nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran reist Deutschlands Kanzler Friedrich Merz nach Washington. Am Dienstag wird er im Weißen Haus von US-Präsident Donald Trump empfangen.

Es ist bereits das zweite Treffen der beiden seit Merz’ Amtsantritt vor zehn Monaten. Der Besuch war schon länger angesetzt, doch der Krieg im Nahen Osten dürfte nun das Gespräch im Oval Office dominieren.

Keine Beteiligung Deutschlands an Angriffen

Deutschland beteiligt sich, wie andere europäische Nato-Partner, nicht an den Militärschlägen gegen den Iran. Merz hatte am Sonntag vor den Risiken einer weiteren Eskalation gewarnt und Zweifel geäußert, ob auf diesem Weg ein Machtwechsel erreicht werden könne. Gleichzeitig zeigte er Verständnis für die Militäraktion und verzichtete auf offene Kritik.

Nach dem Austausch im Präsidentenbüro ist ein gemeinsames Mittagessen geplant. Ursprünglich standen andere Themen im Vordergrund des Treffens: der Zollstreit zwischen den USA und Europa, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie die China-Politik. Diese Punkte könnten trotz der aktuellen Entwicklungen ebenfalls zur Sprache kommen.

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