Noch genießen viele Menschen auf dem Balkan den ungewöhnlich warmen Herbst. Doch Meteorologe Zoran Vakula, bekannt aus dem kroatischen Fernsehen, beschäftigt sich bereits mit dem kommenden Winter.
Seine Einschätzung: Die aktuellen Langfristprognosen deuten für Kroatien auf einen überdurchschnittlich warmen Winter 2026/27 hin. Gleichzeitig könnte es in vielen Landesteilen mehr Niederschlag geben als gewöhnlich.
Wer jetzt schon auf einen Winter ohne Schnee hofft, dürfte allerdings enttäuscht werden. Denn ein höherer Temperaturdurchschnitt bedeutet keineswegs, dass es keine frostigen Tage oder Schneefälle geben kann.
"Überdurchschnittliche Wärme und viele Sonnenstunden kommen sicherlich vielen gelegen", erklärt Vakula gegenüber dem kroatischen Sender HRT. Dann folgt seine Mahnung: "Auch die Natur und wir brauchen Regen."
Auch kräftige Kaltlufteinbrüche sind weiterhin möglich. Gerade in höheren Lagen könnte es entsprechend winterlich werden.
Vakula selbst warnt davor, langfristige Vorhersagen für bare Münze zu nehmen. Diese seien zwar interessant zu verfolgen, man dürfe ihnen aber nicht vollständig vertrauen.
Denn ob es tatsächlich zu einem heftigen Wintereinbruch kommt oder Weihnachten sogar Schnee fällt, lässt sich Monate im Voraus nicht zuverlässig vorhersagen.
Die Botschaft des Wetter-Mannes: Ein insgesamt milder Winter ist durchaus möglich. Einzelne eisige Überraschungen bleiben aber trotzdem drin.