Ein seltenes Naturschauspiel sorgt derzeit in Kalifornien für Staunen. Im heurigen März erlebt der US-Bundesstaat wieder einen sogenannten "Superbloom" (dt. Superblüte) - eine spektakuläre Massenblüte von Wildblumen.
Damit dieses Phänomen entsteht, müssen mehrere Wetterfaktoren perfekt zusammenspielen: Entscheidend sind ausreichend Regen im Winter, milde Temperaturen und danach sonniges Wetter. Genau diese Bedingungen haben heuer dazu geführt, dass die Pflanzenpopulation förmlich explodiert.
Besonders eindrucksvoll zeigt sich das Naturwunder im Death Valley (dt. Tal des Todes) in der Mojave-Wüste. Der Nationalpark gilt als trockenster in den gesamten USA. Normalerweise prägen Staub, Felsen und Sand die Landschaft.
Jetzt bietet sich jedoch ein vollkommen anderes Bild: Millionen Wildblumen tauchen die sonst karge Wüste in kräftige Rosa-, Lila- und Gelbtöne.
Das Death Valley liegt südöstlich der Sierra Nevada und erstreckt sich größtenteils über Kalifornien, ein kleiner Teil gehört zum Bundesstaat Nevada. Während eines "Superblooms" strömen zahlreiche Besucher in die Region, um das seltene Naturschauspiel zu erleben.
Fakt ist: Ein Farbenspiel mitten in einer der trockensten Landschaften der Erde - das ist ein Naturwunder, das nur alle paar Jahre zu sehen ist.