Wie aus einer Mitteilung der Landespolizeiinspektion Kärnten hervorgeht, kam es am 10. August im Wolfsberger Stadtteil Priel zu einem folgenschweren Auffahrunfall.
Nachdem ein Fahrzeug der Wolfsberger Müllabfuhr verkehrsbedingt stark abgebremst hatte, fuhr eine nachfahrende Autolenkerin auf - sie musste mit Verletzungen unbestimmten Grades ins LKH Wolfsberg eingeliefert werden. Doch nicht nur das: Beim Lenker des Müllfahrzeugs wurde in Folge eine Alkoholisierung festgestellt.
Wie kleinezeitung.at berichtet, bestätigen die Wolfsberger Stadtwerke den Vorfall - dem Lenker seien "im Rahmen der rechtlich möglichen Maßnahmen entsprechend schwerwiegende arbeitsrechtliche Konsequenzen gesetzt" worden. "Die Wolfsberger Stadtwerke nehmen den Vorfall im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall am 10. August sehr ernst", heißt es in einer Stellungnahme.
Geschäftsführer Christian Schimik betont: "Dazu gibt es für uns keine zwei Meinungen: Alkohol und Drogen haben am Arbeitsplatz und insbesondere beim Lenken unserer Fahrzeuge oder beim Bedienen von Maschinen keinen Platz." Ein derartiges Verhalten entspreche nicht den Sicherheitsstandards des Unternehmens und werde nicht toleriert.
Schimik unterstreicht darüber hinaus die Verantwortung, die die Mitarbeiter der Stadtwerke tragen würden - gegenüber den Kollegen, der Bevölkerung und allen Verkehrsteilnehmern. Allfällige behördliche Maßnahmen nach dem Vorfall lägen aber nicht im Zuständigkeitsbereich der Werke.