ÖGK schlägt Alarm

Neue Betrugswelle! ÖGK warnt jetzt alle Versicherten

Betrüger locken derzeit mit angeblichen Geldrückzahlungen der ÖGK. Wer auf die Nachrichten hereinfällt, riskiert den Zugriff auf sein Konto.
13.10.2026, 12:38
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Vorsicht, wenn du eine Nachricht von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) bekommst! Derzeit sind wieder vermehrt Betrüger unterwegs, die sich als Mitarbeiter der Krankenkasse ausgeben. Sie verschicken gefälschte E-Mails und SMS oder versuchen es gleich per Telefon. Ihr Ziel: an deine persönlichen Daten und dein Geld zu kommen.

Betrüger versprechen Geld von der Krankenkasse

Die Masche klingt zunächst verlockend: In einer E-Mail wird behauptet, dass noch eine Leistungsauszahlung der ÖGK ausständig sei. Um das Geld zu erhalten, müsse man lediglich seine Bankdaten aktualisieren.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Auch per SMS versuchen die Betrüger derzeit ihr Glück. Die Empfänger werden aufgefordert, auf einen mitgeschickten Link zu klicken und dort persönliche Informationen einzugeben.

Doch genau hier schnappt die Falle zu. Die Links führen auf betrügerische Internetseiten, über die Konto- und Anmeldedaten abgegriffen werden sollen. Die versprochene Rückzahlung gibt es nicht.

Jetzt locken Betrüger sogar mit kostenloser Therapie

Neben den gefälschten Nachrichten warnt die ÖGK vor einer weiteren, besonders dreisten Masche. Dabei meldet sich telefonisch eine meist weibliche Person, die sich auf die Gesundheitskasse beruft. Sie bietet an, im Rahmen eines Hausbesuchs eine kostenlose Lichttherapie auszuprobieren.

Die ÖGK stellt klar, dass Versicherte auf ein solches Angebot keinesfalls eingehen und keine persönlichen Daten bekannt geben sollen.

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So erkennst du den Betrug

Ein typisches Warnsignal ist eine unpersönliche Anrede wie "Sehr geehrter Kunde!". Auch merkwürdige Absenderadressen oder unseriöse Betreffzeilen sollten dich misstrauisch machen.

Besonders häufig arbeiten die Betrüger mit Zeitdruck. So wird beispielsweise behauptet, dass eine notwendige Änderung innerhalb weniger Tage erledigt werden müsse. Damit sollen die Empfänger zu einem schnellen, unüberlegten Klick verleitet werden.

Wer eine verdächtige Nachricht erhält, sollte deshalb folgende Regeln beachten:

  • Keine Links oder Schaltflächen in verdächtigen Nachrichten anklicken.
  • Niemals Passwörter, PINs oder persönliche Kontodaten weitergeben.
  • Änderungen ausschließlich über die offizielle App "Meine ÖGK" oder die selbst eingetippte Internetadresse der ÖGK durchführen.
  • Für den sicheren Austausch persönlicher Daten das Serviceportal "Meine ÖGK" mit ID Austria nutzen.

Hier kannst du Betrugsversuche melden

Wer eine verdächtige Nachricht erhält, kann den Vorfall direkt über die ÖGK-Website im Bereich "Betrugswarnungen der ÖGK" melden. Dort gibt es auch Informationen über aktuelle Betrugsmaschen.

red, 13.10.2026, 12:38