Seitens des deutschen Bundeskriminalamts (BKA) gilt er als Verdächtiger im Mordfall der 2007 in Portugal verschwundenen Maddie McCann. Die Rede ist von dem vorbestraften Pädokriminellen Christian B.
Damals soll der 49-Jährige in der Nähe des Ferienapartments der Familie der Dreijährigen in Praia da Luz gewohnt haben. Seit 2020 ermitteln die Behörden in der Causa gegen ihn – eine Anklage kam bisher nicht zustande. B. geriet ins Visier der Ermittler, da sich sein Handy am Tatabend in einer Telefonzelle nahe des Tatorts eingeloggt hatte.
Bis September 2025 saß der 49-Jährige wegen Vergewaltigung in Haft. Nach sieben Jahren wurde er unter strengen Auflagen entlassen. Er müsse eine Fußfessel tragen und würde von der Polizei überwacht werden.
Wie die "Bild" berichtet, geriet er nun in seinem aktuellen Wohnort Kiel in einen Streit. Demnach soll B. über einen Zaun auf ein Grundstück in seiner Nachbarschaft geklettert sein. Dies dürfte dem mutmaßlichen Eigentümer missfallen sein.
Der Mann habe den 49-Jährigen angegriffen und geschlagen. B. habe sich daraufhin gewehrt und selbst zugeschlagen. Danach soll er selbst die Polizei verständigt haben. Seitens der Polizei werde nun wegen "wechselseitiger Körperverletzung" gegen beide Männer ermittelt.
Laut dem Bericht habe der 49-Jährige in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden müssen. Es sei nicht der erste Zwischenfall gewesen, seitdem B. in Freiheit ist. Wie die "Bild" schreibt, habe er aufgrund von mehreren Übergriffen und Protesten von Anwohnern zuletzt öfter umziehen müssen.