Gute Nachrichten für ÖSV-Hoffnung Carmen Spielberger! Die 24-jährige Kärntnerin darf auch in der kommenden Saison im Ski-Weltcup an den Start gehen. Dabei hatte eine Verletzung ihre erste Saison bei den Großen vorzeitig beendet. Nun profitiert sie von einer Regeländerung.
In der vergangenen Saison hatte sich die Guttaringerin über den Europacup einen fixen Startplatz für die Weltcup-Abfahrten gesichert. In Zauchensee sammelte sie mit Rang 28 ihre ersten Weltcup-Punkte. Nur eine Woche später folgte allerdings der Rückschlag: Bei einem Trainingssturz in Tarvis verletzte sich Spielberger und musste die Saison vorzeitig beenden.
Dadurch verpasste die Kärntnerin vier Abfahrten. Dank einer vom ÖSV angestoßenen Regeländerung der FIS bleiben ihr diese Startplätze nun erhalten. Verletzte Athleten dürfen ihre nicht genutzten Fixplätze in die folgende Saison mitnehmen. "Das ist so auch durchgegangen. Meine Info ist, dass ich für die ersten vier Abfahrten meinen Startplatz habe", erklärt Spielberger gegenüber der "Krone".
Ihr Comeback im Weltcup soll am 11. Dezember bei der Abfahrt in Beaver Creek erfolgen. Für den dort ebenfalls stattfindenden Super-G muss sich die 24-Jährige voraussichtlich erst qualifizieren.
Körperlich ist die Kärntnerin nach ihrem Trainingslager in Chile wieder auf einem guten Weg. "Ich bin wieder fit. Die Hüfte spüre ich nur mehr bei großer Belastung. Die Muskulatur ist noch nicht ganz wie vor dem Sturz, aber eine Einschränkung ist es nicht mehr!"
Für den kommenden Winter hat sich Spielberger klare Ziele gesetzt. "So viele Weltcup-Einsätze wie möglich sammeln und unter die ersten 30 fahren", erklärt die ÖSV-Läuferin. Insgeheim träumt die Kärntnerin aber bereits von einem noch größeren Highlight: der Ski-WM im Februar in Crans-Montana.
"Aber nicht als Ziel, dafür habe ich noch zu wenig Weltcup-Erfahrung. Ein Traum ist es allerdings schon", bleibt Spielberger realistisch. Zunächst gilt es für die 24-Jährige allerdings, nach ihrer Verletzung wieder regelmäßig Weltcup-Punkte zu sammeln.