Nach dem Qualifying in Baku wird die Startaufstellung noch einmal durcheinandergewirbelt. Carlos Sainz und Sergio Perez kassierten nachträgliche Strafen – besonders bitter erwischt es den Williams-Piloten.
Sainz hatte sich zunächst Startplatz neun gesichert und damit sein bestes Qualifying-Ergebnis der Saison eingefahren. Doch die Freude hielt nicht lange: Weil der Spanier unter Gelb nicht ausreichend verlangsamte, versetzten ihn die Rennkommissare um fünf Positionen zurück. Statt von Rang neun startet der Spanier nur von Platz 14. Zusätzlich kassierte er zwei Strafpunkte auf seine Superlizenz.
Der Vorfall ereignete sich in der Schlussphase des Qualifyings. Vor Sainz war Weltmeister Lando Norris von der Strecke geraten. Der 31-Jährige erklärte später, er habe die Situation anders interpretiert und seine Geschwindigkeit über die gesamte Gefahrenzone reduzieren wollen. Die Rennkommissare ließen diese Argumentation allerdings nicht gelten.
Auch Sergio Perez wurde nachträglich bestraft. Der Cadillac-Pilot soll Oscar Piastri während der Session behindert haben und wurde deshalb um drei Startplätze zurückversetzt.
Große Auswirkungen hat die Perez-Strafe vorerst allerdings nicht. Der Mexikaner hatte sich ohnehin nur für Platz 20 qualifiziert und startet damit vom Ende des Feldes. Änderungen könnte es noch geben, falls Fernando Alonso oder Lance Stroll wegen möglicher Komponentenwechsel ebenfalls Startplatzstrafen erhalten.