Lokal widerspricht Schilderung

Neue Vorwürfe im Schweizerhaus-Eklat: Ex-Miss legt nach

Der Wirbel um einen angeblichen Kellner-Eklat im Schweizerhaus geht in die nächste Runde. Das Traditionslokal widerspricht Teilen der Schilderung.
02.11.2026, 11:14
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Jetzt wird auf Facebook weiterdiskutiert! Nachdem Ex-Miss Evelyn Rillé schwere Vorwürfe gegen einen Kellner des Schweizerhauses erhoben hatte, meldete sich das Traditionslokal direkt unter ihrem Posting zu Wort. Und stellt dabei einige Dinge anders dar.

Zur Erinnerung, Rillé hatte behauptet, dass ein Kellner ihre zehnköpfige Runde beim Saisonabschluss wüst beschimpft und sich aggressiv verhalten haben soll. Die Vorwürfe sind bislang nicht unabhängig bestätigt.

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"Wir nehmen jede Kritik sehr ernst und haben Ihre Schilderungen intern geprüft, sind über Ihre Wahrnehmungen jedoch durchaus verwundert", erklärt das Schweizerhaus öffentlich.

So sei der beanstandete Schlumberger Rosé nach der ersten Beschwerde kostenlos ausgetauscht worden. Auch habe das Team unmittelbar reagiert und den zuständigen Kellner ersetzt.

Besonders interessant, laut Schweizerhaus habe die Restaurantleitung das Gespräch mit der Gruppe gesucht. Dabei seien die öffentlich geschilderten Probleme nicht weiter angesprochen worden. Vielmehr hätten sich die Gäste mit der Entschuldigung zufrieden gezeigt und ihren Abend fortgesetzt.

"Wir bedauern, dass sich Ihre Meinung nach dem Restaurantbesuch trotz Klärung und Entschuldigung durch unsere Restaurantleitung dennoch verändert hat", heißt es seitens des Lokals.

Ex-Miss erhebt weitere Vorwürfe

Doch diese Darstellung will Rillé nicht stehen lassen. In ihrer Antwort erhebt sie sogar einen weiteren, bislang nicht bestätigten Vorwurf. Drei Kellner hätten den betreffenden Mitarbeiter an den Armen aus dem Raum bringen müssen. Anschließend soll dieser mit der Faust gegen eine Wand geschlagen haben.

"Dass wir den Abend fortgesetzt haben, bedeutet allerdings keineswegs, dass damit sämtliche Vorfälle geklärt oder für uns erledigt waren", widerspricht sie dem Schweizerhaus.

Das Schweizerhaus reagiert auf das Facebook-Posting von Rillé
Screenshot/Facebook

Auch die Erklärung, dass es am restlos ausreservierten letzten Öffnungstag nach 231 Saisontagen zu Verzögerungen kommen könne, lässt sie nur bedingt gelten. "Persönliche Beleidigungen und aggressives Verhalten fallen für mich allerdings nicht unter die üblichen Herausforderungen eines arbeitsreichen Tages."

Zwei unterschiedliche Darstellungen

Während das Schweizerhaus betont, unmittelbar auf die Beschwerden reagiert und sich entschuldigt zu haben, sieht Rillé ihre eigentlichen Vorwürfe weiterhin nicht ausreichend beantwortet. Sie stellt allerdings auch klar, dass sich andere Mitarbeiter bemüht und entschuldigt hätten.

Rillé kontert der Schilderung des Schweizerhauses
Screenshot/Facebook

Fest steht, die beiden Seiten schildern den Verlauf des Abends unterschiedlich. Ob sich die schwerwiegenden Anschuldigungen gegen den Kellner tatsächlich so zugetragen haben, bleibt offen.

red, 02.11.2026, 11:14
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