"Nehmen jede Kritik ernst"

Ex-Miss erhebt schwere Vorwürfe, Schweizerhaus reagiert

Evelyn Rillé schildert einen angeblichen Eklat mit einem Kellner. Nun nimmt das Traditionslokal gegenüber "Heute" Stellung.
01.11.2026, 11:14
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Eigentlich wollte Evelyn Rillé mit neun Freunden den letzten Öffnungstag im Schweizerhaus gemütlich ausklingen lassen. Doch statt eines gelungenen Saisonabschlusses dürfte die ehemalige Miss einen Abend erlebt haben, den sie so schnell nicht vergessen wird. Auf Facebook erhebt sie schwere Vorwürfe gegen einen Mitarbeiter des Wiener Traditionslokals.

Schon bei der Getränkebestellung soll es Probleme gegeben haben. Ein servierter Rosé habe laut Rillé einen Korkfehler gehabt. Als die Gäste um einen Austausch baten, soll der Kellner kurzerhand selbst davon gekostet und erklärt haben: "Ich finde ihn aber gut!"

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Doch damit nicht genug. Die bestellten Stelzen seien ohne Senf und Kren serviert worden, das Grillhuhn einer Freundin habe rund 40 Minuten auf sich warten lassen. Auf wiederholte Nachfragen soll der Kellner zunehmend gereizt reagiert haben.

Besonders schwer wiegen die Vorwürfe über den Umgangston. Der Mitarbeiter habe auf Rillé zunehmend aggressiv und möglicherweise alkoholisiert gewirkt. Als die Runde erneut nach den fehlenden Beilagen fragte, soll er mit "Ihr könnt mich mal …" reagiert haben.

Das Wut-Posting von Rillè auf Facebook
Screenshot

Eine persönliche Entschuldigung der Geschäftsführung habe es nach Rillés Darstellung nicht gegeben. Andere Mitarbeiter hätten sich hingegen bemüht, die Situation zu retten.

Schweizerhaus nimmt Stellung

Auf "Heute"-Anfrage reagiert das Schweizerhaus nun auf die Kritik. Man verweist auf einen besonders herausfordernden Saisonabschluss nach 231 Öffnungstagen.

"Der letzte Abend der Saison ist sowohl für unsere Gäste als auch unser Team ein besonderer Abend", heißt es in der Stellungnahme. Nach fast 33 Wochen sei dieser Tag für viele Mitarbeiter auch emotional gewesen.

"An einem restlos ausreservierten Tag kommt es trotz aller Bemühungen zu kleinen Verzögerungen in der Küche und im Service."

Den Vorwurf der angeblichen Beschimpfungen kommentiert das Schweizerhaus in seiner Stellungnahme nicht konkret. Man betont allerdings, dass die Mitarbeiter bereits Wochen vor Saisonbeginn auf professionelle Serviceabläufe und einen zuvorkommenden Umgang mit Gästen geschult würden.

„Wir nehmen jede Kritik sehr ernst!“
das Schweizerhaus reagiert Schweizerhaus

Die Kritik wolle man jedenfalls nicht einfach unter den Tisch fallen lassen. "Wir nehmen jede Kritik sehr ernst!", versichert das Schweizerhaus.

Die Winterpause soll nun genutzt werden, um die Abläufe weiter zu verbessern. "Der vorliegende Winter ist für uns eine Zeit der Reflexion, um gemeinsam als Team noch besser zu werden."

Am 15. März 2027 öffnet das Schweizerhaus wieder seine Türen. Bis dahin will man intensiv an der Vorbereitung des Teams arbeiten.

Ob sich der von Rillé geschilderte Eklat tatsächlich so zugetragen hat, bleibt offen. Klar ist jedenfalls, der letzte Abend der Saison hat für reichlich Gesprächsstoff gesorgt.

red, Akt. 01.11.2026, 11:18, 01.11.2026, 11:14
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