Der NÖ Straßendienst bekommt neue Fahrzeuge und Geräte. Die Landesregierung hat die Beschaffung von Kraftfahrzeugen, Baumaschinen und Winterdienstgeräten für die Jahre 2027 und 2028 beschlossen. Insgesamt werden dafür 34,6 Millionen Euro investiert.
Ein wesentlicher Teil der Investitionen fließt in den Winterdienst. Geplant ist die Anschaffung von 27 neuen Winterdienst-Lkw samt Hydraulikanlagen und Kränen. Sie sollen sowohl für die Schneeräumung als auch für den Streudienst eingesetzt werden.
Dazu kommen drei große Baugeräte, drei Mobilbagger und sieben Baggerlader. Außerdem sollen mehrere Pkw- und Lkw-Anhänger, Mäh- und Pflegegeräte sowie Schneepflüge und Salzstreuautomaten angeschafft werden.
Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) setzt bei der neuen Flotte bewusst auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Damit soll der Straßendienst auch bei Katastrophen, Hochwasser oder einem Blackout einsatzfähig bleiben.
"Ein schlagkräftiger, effizienter Straßendienst braucht einen modernen und verlässlichen Fuhrpark", erklärt Landbauer. Man sichere damit die Einsatzfähigkeit "zu jeder Jahreszeit sowie im Katastrophen-, Hochwasser- und Blackoutfall".
Der FPÖ-Politiker übt in diesem Zusammenhang auch Kritik an strengeren Klimavorgaben. In der Aussendung spricht er von einer Absage an "Gold-Plating" und die Übererfüllung von Klimavorgaben.
"Unsere Landsleute können bei jeder Witterung auf den NÖ Straßendienst zählen, wir lassen uns sicher nicht von leeren Akkus außer Gefecht setzen", so Landbauer.
Die Investitionen sollen laut Land vor allem einen verlässlichen Winterdienst und die laufende Straßenerhaltung gewährleisten. "Geräumte und gut erhaltene Straßen sind für die Sicherheit unserer Pendler und Familien unverzichtbar", betont Landbauer.