Der Reparaturbonus bewahrte Hunderttausende Geräte vor dem Wegwerfen – doch ermöglichte es zwielichtigen Shops auch, Missbrauch mit den Förderungen zu betreiben. Das Modell wurde deswegen umgekrempelt und feierte als "Geräte-Retter-Prämie" 2026 ihr Comeback.
Handys und andere elektrische Kleingeräte können jetzt nicht mehr gefördert repariert werden, trotzdem legte der Bonus einen starken Start hin. Rund 39.000 Bons wurden seit Start generiert. Bereits 31.100 davon wurden eingelöst.
Umweltminister Norbert Totschnig zieht deshalb eine positive Zwischenbilanz: "Die Geräte-Retter-Prämie zeigt schon nach einem Monat: Reparieren ist für viele Menschen eine attraktive Alternative zum Neukauf. Das spart Geld, schont Ressourcen und stärkt die Reparaturkultur in Österreich."
Die Zahlen des Ministeriums zeigen: Besonders gefragt sind Reparaturen bei: Kaffeemaschinen, Waschmaschinen, Geschirrspülern, Laptops und Backöfen.
Die Geräte-Retter-Prämie wird über die Website www.geräte-retter-prämie.at abgewickelt und ist die einzige offizielle Plattform zur Förderung. Nach Eingabe der persönlichen Daten und der Bankverbindung wird der Bon per E-Mail übermittelt und kann digital oder ausgedruckt bei einem der 2.191 Partnerbetriebe eingelöst werden.
Alle Partnerbetriebe sind online abrufbar und können im Umkreis gesucht werden. Der Bon ist drei Wochen gültig.